WDR-Podiumsdiskussion in Horn Bad-Meinberg: Ignoranz statt Ursachenforschung und Lösung von Problemen!

WDR-Podiumsdiskussion in Horn Bad-Meinberg: Ignoranz statt Ursachenforschung und Lösung von Problemen!

Horn Bad-Meinberg: Die Vorgeschichte kann man hier nachlesen.

Nachdem Die Rechte zweimal gegen das Unrecht in Horn Bad Meinberg demonstriert hat, hat die Stadtverwaltung „etwas“ reagiert, so wurde eine Mobile-Wache, eine Telefonhotline eingerichtet und das Ordnungsamt ist mit mehr Personen auf der Straße.
 
Sprich im Grunde wurde das Hauptproblem unkontrollierte „Einwanderung“ weiter ignoriert und es werden noch mehr Steuergelder aus dem Fenster geworfen, anstatt angemessen zu reagieren, natürlich ist die Mobile-Wache schon mal ein Lichtblick.
 
Wäre da nicht ein Problem, was nützt eine Wache, die nicht ständig vor Ort ist und wenn nur von 8-12 Uhr (Siehe Mobile-Wache Fahrplan), somit wird es den Frauen die nachts auf der Straße in Horn Angst haben wohl kaum helfen und sie werden weiterhin von den Blockparteien in Stich gelassen, wie hieß es noch?

Zitat: Eine Armlänge Abstand halten“  

Unvorstellbar wie man das eigene Volk so verachten kann und es gezielt, muss man leider schon sagen, in Stich lässt, nichtsdestotrotz wollte sich der WDR diesen Problemen annehmen und hat am 28.11.19 zum Stadtgespräch eingeladen.
 
Zugegeben,  „Die Rechte OWL“  stand diesem schon kritisch entgegen, da innerhalb von nur einer Stunde die Probleme niemals zu lösen sind und „Die Rechte OWL“ sollte Recht behalten, doch nun zur Podiumsdiskussion des WDR 5.
 
Alleine die Gäste Auswahl, war schon ein Vorzeichen, wo dieses Gespräch hinführen sollte oder besser gesagt wo nicht.

Die Gäste: 

  • Kurt Faller, kommunaler Konfliktmanager
  • Romeo Franz, EU-Abgeordneter und Sinto
  • Bianca Kompalla, Anwohnerin in Horn
  • Stefan Rother, Bürgermeister Horn Bad-Meinberg
So werden gleich am Anfang die ersten Zuschauer befragt, als erstes ein Mann, der die Lage in Horn immer noch angespannt sieht, dennoch sei man grade dabei die Probleme zu lösen, inwieweit genau sagte er nicht. Wahrscheinlich meinte er die Punkte, die wir oben schon aufgeführt hatten, die allerdings mit Problemlösung nichts zu tun haben, er betonte extra noch mal, dass er für Migration sei.
 
Als Nächstes wurde eine Zuschauerin befragt, die beklagte, daß man sich als Frau Nachts nicht mehr auf die Straße traut – darauf wurde allerdings während der gesamten Sendung nicht eingegangen, denn jetzt Folgen die „sogenannten“ Lösungen der Probleme.

Laut Stefan Rother, seines Zeichens Bürgermeister von Horn Bad-Meinberg, seien die Bulgaren nicht aufgefallen, da man 700 Flüchtlinge bekommen hatte im Jahr 2015, erst als diese wieder weg waren, sei aufgefallen daß 300 Einwanderer dazu gekommen sind. Bedeutet also im Umkehrschluss, auch die 700 Flüchtlinge müssen schon Probleme verursacht haben, da die Probleme mit den Bulgaren erst danach auffielen. Weiterhin sprach er an, dass diese Probleme nicht nur in Horn sondern in mehreren ländlichen Regionen auftreten würden, dies kann ja sein, dennoch hilft diese Erkenntnis in Horn jetzt nicht wirklich weiter.

Bianca Kompalla (Anwohnerin in Horn) wurde von Judith Schulte-Loh (WDR Moderatorin) ebenfalls befragt. Ihre Antwort:

Zitat:  „Meine Fragen sind, wie geht es weiter? Also unsere Stadt hat schon ganz viel unternommen, wir haben eine Hotline bekommen, das finde ich gut, Bürgerdialog wurde angesprochen, Arbeitskreise machen wir, dass Ordnungsamt ist verstärkt im Einsatz, wir haben eine Mobile-Wache, wir haben Polizeipräsenz. An dieser Stelle mal, Dankeschön dafür, ich finde nämlich, seitdem hat sich ganz schön was getan.“

Inwieweit sich jetzt wirklich dadurch was getan hat, muss wohl jeder für sich entscheiden, der Applaus bei einen voll gefühlten Raum, spricht jedenfalls Bände. Ab jetzt geht es 50 Minuten lang über Schrottimmobilien, die Probleme der Bürger werden nicht angesprochen oder wie erklärt man es sich, dass die Zuschauerin vom Anfang mit ihren Sorgen und Ängsten einfach ignoriert wurde?
 
Romeo Franz ist EU-Abgeordneter von den Grünen und selber Sinti, inwieweit er hier neutral ist, zeigt sich gleich zu Anfang. Seine Aussagen, wurden hier genauso niedergeschrieben, wie er sie formuliert hat.

Zitat: „Nun ich meine, aus der Erfahrung heraus, ist das, stellt sich hier, eher die Frage, aus welchem Grunde konzentriert kann man sich denn jetzt oder wird eine Zuwanderung ethnisiert und grade die aus Osteuropa. Denn wir jetzt sehen das, Zuwanderer aus Osteuropa die zb. Akademiker sind oder Ingenieure dann wird dieses, dann wird das hier nicht thematisiert, das fällt hier nicht auf. Es geht ja hier drum, dass das Menschen sind die einmal wirtschaftlich, wirklich in prekären Situationen leben in ihren Heimatländern und für sich und ihre Kinder ja ein Recht auch haben, als EU-Bürger ihre Situation zu verbessern und dann ja auch zu reisen, wie jeder auch, wie jeder Horner-Bürger die Möglichkeit hat als EU-Bürger in jedes EU-Land zu gehen und sich dort niederzulassen und dort zu arbeiten. So nehmen das die Menschen, aus Bulgarien oder Rumänien natürlich auch in Anspruch, das ist richtig. Nun muss man gerade auch sehen, grade in dies speziellen Situation, dass Menschen die in dieser prekären Situation sind und das sehen wir ja grade auch hier in Horn, das, das Menschen sind, die einer starken Ausbeutung, eigentlich Anheim fallen, nicht nur die Ausbeutung als billige Arbeitskräfte, was ja hier auch offensichtlich der Fall ist. Sondern auch als Bezahler für ja für Wohnungen, Schrottimmobilien und da muss man den Fokus Tatsächlich auch mal verändern und man muss suchen, wer ist den hier wirklich der Verursacher an dieser Situation. Und das sind nicht, in dem Fall, die Menschen, die hier herkommen, sondern das sind die Menschen, die genau das ausnutzen und hier die Arbeitskräfte wirklich ausbeuten und dann noch Wohnungen, die eigentlich kein Mensch normalerweise vermieten würde, an diese Menschen zum teil mit hörenden Preisen dann vermietet. Also da müssen wir dann tatsächlich an die Arbeit gehen.“

Zwischenfrage von der WDR Moderatorin (Judith Schulte-Loh). Welchen Stereotypen gibt es, wenn wir über Roma reden? Antwort von Romeo Franz:

Zitat: Nun ja ich glaube, dass genau der Punkt, arm Menschen die arm sind. Armut wird in unsere Gesellschaft sehr oft ethnisiert , dass heißt ich nennen das Wort jetzt im Anliegen in Gänsefüßen. Wer Arm ist, dunkle Haare hat, ein dunklen Teint hat und vielleicht aus Osteuropa kommt, wird zu einem Zigeuner oder Zigeunerin gemacht. Das ist ein, das ist ein, ein, ein, der, der Antiziganismus so nennt man diese Form von Rassismus, den es seit Jahrhundert in Europa gibt und darunter leiden diese Menschen dann auch, dass bedeutet aber nicht unbedingt das die eben Menschen, tatsächlich Menschen mit Roma Hintergrund sind, sondern einfach ihre soziale Situation macht sie zu Zigeunern oder lässt sie zu, war, wahrgenommen werden dann von der von manchen hell der Mehrheitsgesellschaft als Zigeuner.“

Kurz zusammengefasst könnte man sagen, wer was gegen die Einwanderer in Horn sagt, ist ein Antiziganist und die Horner können ja auch wegziehen, wenn ihnen das nicht gefällt. Es ist immer wieder erstaunlich wie das deutsche Volk, immer als rassistisch dargestellt wird. Wenn man schon auf Jahrhunderten Rassismus aufmerksam macht, sollte man sich mal die Länder um Deutschland herum etwas genauer ansehen, der Antigermanismus hat mehr Tote gefordert, als irgendein anderer Rassismus in Europa, wenn nicht sogar weltweit.

Kurt Faller der kommunale Konfliktmanager, beschwert sich darüber, dass das größte Problem die politische Rechte sei, so nennt er ein Beispiel der AfD.

Zitat:  Ich war in Kandel in der Südpfalz, dort hat ein Afghanischer Flüchtling seine Ex-Freundin ermordet, nen ganz fürchterliche Geschichte.  Aber keine drei vier Stunden später, hat eine AfD Frau aus Stuttgart eine initiative  für angemeldet, ein Rechtsradikaler aus Mannheim und dann wurden Demonstrationen durchgeführt“

Auf so eine Äußerung muss man erst mal kommen, da wird ein 15-jähriges Mädchen ermordet und die Bevölkerung geht anschließend auf die Straße, um gegen dieses menschenverachtende Vorgehen zu demonstrieren, und ein Herr Faller stellt sich hin und beschwert sich ernsthaft über diese Menschen, die gegen ein Mord auf die Straße gegangen sind und begründet das natürlich mit Rechts. Nun denn, jeglichen Kommentar dazu sparen wir uns an dieser Stelle, so viel soll gesagt sein, eines Tages wird wieder Recht in Deutschland gesprochen!

Natürlich war es der Partei „Die Rechte OWL“ klar, dass der WDR ebenfalls wie alle anderen öffentlichen Sender, ebenfalls nur systemkonform berichten wird, was man auch an ihren Artikel sieht.
Zitat: „Einige lehnen die neuen Nachbarn ab – auch weil sie Roma sind,….“ 
oder
Zitat: „Die Vorwürfe gegenüber den Neuankömmlingen sind stereotyp, wie etwa „sie lungern auf der Straße herum und verkaufen sich als Tagelöhner
Damit versucht man die Horner, die gegen die Zuwanderung protestieren zu kriminalisieren und als Rassisten darzustellen. Doch auch gegen solche GEZ Lügen war die Rechte in Hannover, auf die Straße gegangen, weil wir nicht lange um den heißen Brei herumreden, sondern handeln. In diesem Sinne liebe Horner, die Partei „Die Rechte“ wird euch nicht alleine lassen, „Vorwärts für Deutschland!“ 
 
Sie können sich auch gerne unter folgender E-Mail: owl@die-rechte.net bei uns melden.

Quellen: Die Rechte OWL 

Quellen: Polizei NRW

Quellen: WDR 

Quelle: DIE RECHTE – Kreisverband Ostwestfalen

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