Man ist das heiß – Ist das jetzt der Klimawandel?

Man ist das heiß – Ist das jetzt der Klimawandel?

Ehrlich gesagt, wir wissen es nicht. Die einen, die überall im Fernsehen gezeigt werden, sagen Ja, die anderen, die so gut wie nie im Fernsehen zu sehen sind, sagen Nein. Irgendwie kommt mir die Geschichte bekannt vor. Egal, ob wir jetzt den Anfang einer Klimaveränderung erleben oder nicht. Denn beweisen kann das niemand! Da sich das Klima nicht von einem Jahr auf’s andere verändert, sondern, so sagt man, innerhalb von 30 bis 50 Jahren. Es wäre auf jeden Fall nicht die erste und wahrscheinlich auch nicht die letzte Klimaveränderung. Grönland war mal eisfrei und zu einer anderen Zeit konnte man von Dänemark nach Schweden mit dem Schlitten fahren.

Aber wenn wir jetzt tatsächlich einen Klimawandel haben, stellen sich zwei Fragen: Wer ist schuld und kann man (wir) ihn aufhalten?

Da man nicht wirklich weiß, ob wir ihn überhaupt haben, weiß man auch nicht genau, wodurch er letztendlich ausgelöst wird. Aber, es ist sicherlich nicht gut, wenn weltweit immer mehr Gifte in die Luft, die Meere und in den Boden gelangen. Dafür braucht man keine Klimaerwärmung, sondern nur den gesunden Menschenverstand. Da stellt sich also die Frage, warum passiert das, wenn es doch eigentlich jeder weiß, daß das nicht gut für die Umwelt und damit letztendlich auch nicht gut für die Menschheit ist?

Es passiert, weil es genug Menschen gibt, die den Hals sprichwörtlich nicht voll genug bekommen. Allgemein bezeichnet man das als Ausuferung des Liberalkapitalismus. Ihm geht es um maximale Gewinnmaximierung und dem hat sich alles unterzuordnen, also auch die Natur und die Menschheit! Weltweit bestimmen diese „Global Player“ wie und was in der Welt passiert, dabei haben sie in erster Lienie ihren eigenen Vorteil im Auge.

Deswegen gibt es keine Besteuerung des Flugzeug-Kerosins oder Mautgebühren wie bei LKWs.  Deswegen können Containerschiffe, die ungefiltert Schweröl verbrennen, in deutschen Häfen anlegen genauso wie Kreuzfahrtschiffe, die sogar ihr Schweröl verbrennen, wenn sie angelegt haben. Die Motoren treiben die elektrischen Generatoren an, weil das billiger ist als den Strom aus dem Hafen zu beziehen. Genau so sieht es mit den Frachtschiffen auf deutschen Flüssen aus.

Warum werden die Braunkohle-Kraftwerke nicht abgeschaltet und man investiert in Photovoltaik-Anlagen, die mit staatlichem Zuschuß auf jedem Haus in unserem Land installiert werden? In Deutschland wird in manchen Regionen so viel Gülle auf den Feldern verteilt, daß die Wasserwerke das Wasser mit Kalk und anderen Chemikalien bearbeiten, damit das Trinkwasser überhaupt noch trinkbar ist. Von der anderen Überdünnung mal ganz zu schweigen. Die Gülle und Chemikalien gelangen in die Kanalisation, in die Flüsse und dann ins Meer. Warum wird der LKW-Verkehr nicht auf den Zug verlagert, warum ist das Nah- und Fernverkehrsnetz in vielen Bereichen so schlecht ausgebaut und so teuer, daß es billiger ist, mit dem Auto zu fahren?

Denn all diese Veränderungen setzten eine nationalistische Politik voraus, bei der das Wohl des  eigenen Volkes im Vordergrund steht, in dem Fall sogar das Wohl der gesamten Menschheit! Denn die Grundlage des Nationalismus ist der Fortbestand des eigenen Volkes und nicht, wie im Liberalkapitalismus aller Systemparteien, der Fortbestand und das Wachstum einer kleinen Gruppe von „Global Playern“.

Kann man denn Klimawandel stoppen? – Wenn man von den verbreiteten Theorien ausgeht, kann man nur mit einem klaren Nein antworten. Der Zug ist sprichwörtlich schon abgefahren. Aber was wir tun können, ist dafür zu sorgen, daß es nicht noch viel schlimmer wird. Dafür sorgen, daß in den Parlamenten wieder Menschen sitzen, denen das Wohl der eigen Bevölkerung wichtiger ist als ihre eigenen schwarzen Konten und der steigende Reichtum der „Global Player“.

Quelle: DIE RECHTE – Kreisverband Ostwestfalen-Lippe

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