Stellvertreterkrieg

Nationalisten haben schon seit langen Jahren davor gewarnt: Je mehr Ausländer nach Deutschland kommen, desto größer wird die Gefahr, daß sie die Konflikte ihrer fernen Herkunfts- und Heimatländer hier in Deutschland austragen.

Das erleben dieser Tage sowohl die Großstadt Hamburg als auch das eher klein-beschauliche Städtchen Celle.

Auslöser sind die Angriffe der salafistischen Miliz „IS“, „Islamischer Staat“, die sich im Irak und vor allem in Syrien auch auf kurdische Gebiete richten. Weltweit bekannt ist eine Stadt namens Ain-al-Arab (auf kurdisch: Kobane) unmittelbar an der syrisch-türkischen Grenze, wo die hochmotivierten, aber schlecht bewaffneten Verteidiger einen verzweifelten, vielleicht sogar aussichtslosen Kampf gegen die aggressiven salafistischen Angreifer führen.

Daß es deshalb in Hamburg Demonstrationen von Kurden gab, ist nur zu verständlich – sie fordern internationale Unterstützung der Volksverteidigungskräfte von Kobane.

Im Anschluß an diese Demonstrationen, die selbst vorwiegend friedlich blieben, kam es zu massiven Ausschreitungen zwischen Kurden und Salafisten. In Hamburg wie auch in Celle hätten Polizisten „unter Lebensgefahr rohe Gewalt“ erlebt, die sich auch gezielt gegen die Polizei gerichtet habe, so der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft, Raine Wendt. Die Gewalttäter seien „bis an die Zähne“ bewaffnet. In einem Interview mit der „Passauer Neuen Presse „(PNN) befürchtet er, daß hier ein Stellvertreterkrieg auf deutschem Boden drohe.

I Celle sind es, anders als in Hamburg, weniger Ausschreitungen in Anschluß an eine Demonstration, sondern eher möglicherweise zufällige Zusammenstöße zwischen kurdischen Jesiden einerseits und Moslems andererseits; letztlich auch mit teilweise mehreren hundert äußerst aggressiven Beteiligten, die von der Polizei nur mühsam und unter beträchtlicher eigener Gefährdung getrennt werden können. Vielleicht der südländischen Mentalität geschuldet, kommen dabei immer wieder auch Knüppel, Messer oder sogar Macheten zum Einsatz, von Bierflaschen oder Steinen als Wurfgeschossen mal ganz zu schweigen.

Wieder mal ein drastischer Beweis für die seit Jahrzehnten nicht nur völlig verfehlte, sondern gegenüber der eigentlichen deutschen Bevölkerung sogar volksfeindliche Zuwanderungspolitik.

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