DIE RECHTE trauert um Kölner „Urgestein“ Paul Breuer

DIE RECHTE trauert um Kölner „Urgestein“ Paul Breuer

Am Montagabend (19. August 2019) hörte ein großes Kämpferherz auf zu schlagen: Paul Breuer, seit vielen Jahren in der nationalen Bewegung aktiv und über seine Heimat im Rheinland hinaus bekannt, starb im Alter von 47 Jahren. Die genaue Todesursache ist derzeit Gegenstand einer Obduktion, Fremdverschulden wird ebenso wie ein Suizid ausgeschlossen, als wahrscheinlich gelten Auswirkungen einer langjährigen Thrombose-Erkrankung, unter der Paul seit seinem letzten Aufenthalt in Gesinnungshaft litt.

Paul war ein nationaler Sozialist mit Ecken und Kanten, ein rheinischer Sturkopf und ein gerader Mensch – er war bei Konfrontationen mit dem politischen Gegner stets vorne zu finden, was ihm mehrere Gefängnisaufenthalte einbrachte, bis zu seinem Tod war er zudem Angeklagter im Prozeß gegen das sogenannte „Aktionsbüro Mittelrhein“. Auch wenn Paul in den letzten Jahren neben seiner nationalen Einstellung einen Hang zu merkwürdigen „Verschwörungen“ entwickelte und diese immer wieder an prominenter Stelle in sozialen Netzwerken propagierte, weshalb er durchaus als umstritten galt, war er dennoch weiter der nationalen Sache treu, noch zuletzt unterstützte er beispielsweise den Europawahlantritt von Ursula Haverbeck. Mit ihm verliert der Widerstand im Rheinland und Westfalen einen bekannten Kopf, ein Urgestein der Bewegung und einen treuen Kämpfer für ein besseres Deutschland. Wir werden Dich in Erinnerung behalten und auch in Deinem Sinne den politischen Kampf fortführen!

DIE RECHTE-Bundesvorstand
Dortmund, den 22. August 2019

Nachfolgend die Stellungnahmen der beiden Bundesvorsitzenden der Partei DIE RECHTE, die in sozialen Netzwerken verbreitet worden sind:

Persönliche Stellungnahme von Sascha Krolzig zum Tod von Paul Breuer:

Ich habe selten jemanden kennengelernt, der gegenüber dem System eine solche „Scheiß-egal-Haltung“ an den Tag gelegt hat wie Paul. Seien es seine lakonischen Briefe aus der Gesinnungshaft, das systemverachtende Verhalten während des Koblenz-Prozesses, die beharrliche Ablehnung jeglicher Lohnarbeit trotz Einser-Abitur und generell die komplette Verweigerungshaltung gegenüber alles und jeden, was ihm gegen den Strich ging. Egal ob Freund oder Feind, an Paul bissen sie sich alle die Zähne aus, und doch blieb er ein echtes rheinländisches Original. Es war mir eine Freude, über 15 Jahre mit Dir für Deutschland gekämpft zu haben!

Persönliche Stellungnahme von Sven Skoda zum Tod von Paul Breuer:

Ich kannte Paul mehr als 20 Jahre und meist waren wir uns in der ganzen Zeit höchstens darüber einig, daß wir uns irgendwo nicht einig sind.

Ich hab Paul in den letzten sieben Jahren durch das ABM-Verfahren meist mehrfach in der Woche gesehen und das ist auch der Punkt, der trotz der vielen unterschiedlichen Ansichten stets zeigte, daß wir immer im gleichen Team spielten. Nie hätte er sich gegen uns gestellt, um einen persönlichen Vorteil daraus zu ziehen.

Paul, es wird mir fehlen, daß Du in Koblenz nicht mehr Deine Ablehnung der Justiz schon durch Deinen Kleidungsstil ausdrücken können wirst und auch, daß Du nicht mehr dafür sorgen kannst, daß am 20.04. niemals verhandelt wird, weil Du einfach zu Hause bleibst, dafür dann auch einen Haftbefehl riskierst und darüber danach herzhaft lachst. Es sind viele Kleinigkeiten, die Dich zu einem Orginal gemacht haben… Die Liste der Geschichten, die wir irgendwie miteinander erlebt haben, wäre nach den vielen Jahren verdammt lang…

Mach es gut, leeve Jung.

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