Ein Zusammenhang liegt nah: Einen Tag vor Beginn des islamischen „Opferfestes“, das in diesem Jahr vom 12. bis 15. September begangen wird, wurden von einer Weide im nordöstlichen Dortmunder Stadtteil Lanstrop acht (!) Lämmer gestohlen. Wie die Polizei bekanntgibt, öffneten unbekannte Diebe den Zaun einer Schafweide an der Lüserbachstraße und drangen auf die Wiese ein. Am Sonntag (11. September 2016) wurde der Diebstahl durch den zuständigen Schäfer bemerkt – zu spät, von den Tätern fehlt bisher jede Spur.

Tieropfer gängiges Ritual beim islamischen Opferfest

Als Dank an Gott oder der Erfüllung von Wünschen, gehört es zum Ritual vieler Moslems, beim Opferfest ein Tier zu geben – da Schweinefleisch bekanntlich verpönt ist und Geflügel als nicht dem Anlaß entsprechend angesehen wird, werden in aller Regel Lämmer getötet, um Allah zu huldigen. Auch, wenn es bisher keine Hinweise auf die Diebe von Lanstrop gibt – und der Fall wohl alsbald unerledigt im Schrank eines Polizeibeamten verstauben wird – hinterläßt der zeitliche Zusammenhang ein mulmiges Gefühl. Stammlesern des „DortmundEchos“ drängen sich nicht nur Erinnerungen an den Pinguinraub im Dortmunder Zoo auf, bei dem seinerzeit örtlich untergebrachte Asylbewerber unter Verdacht gerieten, sondern gerade im aktuellen Fall ein direkter Zusammenhang zum islamischen Opferfest. Beweisen läßt sich diese Verbindung zum momentanen Zeitpunkt nicht, aber es bleibt ein mulmiges Gefühl, im Deutschland 2016, in dem eine solche Straftat keine öffentliche Empörung mehr hervorruft, sondern unter „ferner liefen“ verbucht wird.

Quelle: DortmundEcho

Bild: de.wikipedia.org / Symbold

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