Fußball ist mitunter ein Sport, bei dem es durchaus rau zugeht – die ein oder andere Beleidigung inklusive, gerade beim Amateurfußball in den unteren Ligen, aber durchaus auch im Profibereich. Am Sonntag (16. Oktober 2016) gastierte Westfalia Herne in der Westfalenliga, der sechsten Spielklasse, bei der Westfalia aus Wickede. Das Spiel endete 2:3 für die Gäste aus Herne, doch im Rückblick wird das Ergebnis zur Nebensache: Wie die „Ruhr Nachrichten“ melden, fühlt sich ein Herner Physiotherapeut  „rassistisch beleidigt“, der Verein kündigt sogar strafrechtliche Schritte an. Einmal mehr drängt sich der Verdacht auf, daß mit der sogenannten Rassismuskeule versucht wird, ein hitziges Spiel, bei dem es im übrigen zwei Platzverweise gab, nachträglich zu dramatisieren, um die eigene Weste reinzuwaschen.

Wickeder Trainer widerspricht rassistischen Beleidigungen

Es dürfte bereits Auslegungssache sein, was eine rassistische Beleidigung darstellt, doch nach Aussage des Wickeder Trainers habe es überhaupt keine Äußerung gegeben, die in eine solche Richtung gegangen wäre. Ganz politisch korrekt verweist der Trainer auf mehrere „migrantische“ Spieler, welche für die Westfalia aus Wickede auflaufen würden. Fast schon an ein Kindergartenniveau erinnern weitere Ausführungen, in denen auch Wickeder Spieler beklagen, vom Herner Anhang rassistisch beleidigt worden zu sein – so zeigt letztendlich jeder mit dem Finger auf die Gegenseite und verfällt in eine Jammerorgie, statt zu akzeptieren, daß beim Fußball Emotionen hochkochen und alle Beteiligten gut beraten wären, ein dickeres Fell für die Zukunft an- und die Rassismuskeule beiseitezulegen.

Quelle: DortmundEcho

Bild: Kurt Michel / pixelio.de

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