Um am Vorabend des Arbeiterkampftages noch einmal auf die Demonstrationen im Ruhrgebiet hinzuweisen, führte DIE RECHTE am Sonntagabend (30. April 2017) eine Kundgebung am „Platz der Nationen“ in der Dortmunder Nordstadt durch. Etwa 40 Aktivisten fanden sich ab 18.30 Uhr ein, um deutlichzumachen, daß eine Politik von Sozialabbau und kapitalistischer Ausbeutung nicht alternativlos ist.

Insgesamt verlief die gesamte Veranstaltung ruhig und ohne Zwischenfälle, die Dortmunder Polizei unterstrich jedoch einmal mehr ihre rechtsfeindliche Gesinnung, indem sie sich dem eigenen Auflagenbescheid widersetzte und der Partei DIE RECHTE einen Versammlungsort am Rande des angemeldeten Platzes zuwies. Ob es sich hierbei um eine bewußte Provokation im Vorfeld des 1. Mais gehandelt hat oder die Polizei lediglich einmal mehr ihren Starrsinn unter Beweis stellen wollte, ist unklar – die vor Ort erlassene Auflage wurde (wie durch die Partei üblich) befolgt, da unmittelbare Rechtsmittel nicht zur Verfügung stehen, wird aber im Nachgang verwaltungsgerichtlich angegangen und auch als praktische Motivation gesehen, noch öfter am „Platz der Nationen“ zu protestieren, um dafür zu sorgen, daß die Versammlungen auf der Mitte des Platzes stattfinden können. So, wie es bei den vergangenen 8–10 Kundgebungen gewesen ist, bei denen es keinerlei Komplikationen gab, bis einem Polizeieinsatzleiter der „geniale“ Gedanke kam, die Rechten doch mal wieder bei der Platzzuweisung (bezeichnenderweise als „Abstimmung“ mit der Polizei umschrieben) zu schikanieren. Solche Repressionen sind in Dortmund Alltag, sollten jedoch nicht vom wichtigen Inhalt der Versammlung ablenken: Heraus zum 1. Mai!

Quelle: DortmundEcho

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