Deutschlandweit finden in diesen Tagen Aktionen statt, um auf die Demonstration hinzuweisen, die am 19. August 2017 in Berlin-Spandau stattfindet und unter dem Motto „Mord verjährt nicht: Recht statt Rache! Gebt die Akten frei!“ steht. Anlaẞ für die Versammlung ist der 30. Todestag von Rudolf Heß, der am 17. August 1987 im alliierten Kriegsverbrechergefängnis in Spandau verstarb und dessen letzte Stunden nach wie vor unaufgeklärt sind.

Während die herrschende Geschichtsschreibung schnell von einem Selbstmord sprach, hält sich bis heute ein schrecklicher Verdacht: Rudolf Heß könnte von den Westalliierten ermordet worden sein, nachdem sich seine Freilassung abzeichnete. Erst in den vergangenen Wochen griffen sogar etablierte Medienvertreter das brisante Thema auf und sorgten somit für neuen Schwung in der Debatte um eine längst überfällige Aufklärung der tatsächlichen Todesumstände. Bereits in den vergangenen Wochen fanden verschiedene Mobilisierungsaktionen, auch in Dortmund, statt (das „DortmundEcho“ berichtete). Mittlerweile ist auch ein Mobilisierungsvideo auf einer Kampagnen-Sonderseite erschienen, mit dem Aktivisten aus der Westfalenmetropole mit verschiedensten Formen sowohl zur Demonstration nach Berlin mobilisieren, als auch die Thematik im öffentlichen Raum verankern. Doch seht selbst!

Mobilisierungsvideo „Von Dortmund nach Berlin: Mord verjährt nicht!“:
(Quelle: Youtube DIE RECHTE Dortmund)

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Veröffentlicht wurde das Video im übrigen auf dem Youtube-Account des Dortmunder Kreisverbandes der Partei DIE RECHTE. Vorsorglich weist dieser in der Artikelbeschreibung darauf hin, „lediglich für den Videoschnitt und die Veröffentlichung verantwortlich“ zu sein, „die einzelnen Sequenzen wurden dem Kreisverband überwiegend anonym zur Verfügung gestellt“, heißt es. Getreu dem Motto: „Töte nicht den Boten“, betont der Kreisverband weiterhin, auf etwaige Rechtsverletzungen Dritter keinerlei Einfluẞ gehabt zu haben.

Alle Informationen zur Demonstration sind im übrigen auf der Demo-Sonderseite www.mord-verjaehrt-nicht.info zu finden. Schaut regelmäßig vorbei und organisiert eure Anreise nach Berlin!

Quelle: DortmundEcho

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