Unhaltbare Zustände: Stadt räumt Zigeuner-Unterkunft in Dortmund-Westerfilde

Etwa 70 Personen, ausnahmslos Zigeuner aus Bulgarien und Rumänien, sollen in dem Flachbau hinter der ehemaligen Tankstelle an der Westerfilder Straße 108-111 gelebt haben. Die Zustände, die auch nach außen wenig einladend wirkten, werden von den „Ruhr Nachrichten“ als unerträglich beschrieben, sogar von Kakerlaken soll die Unterkunft befallen gewesen sein. Nach mehreren Jahren der Untätigkeit hat das Ordnungsamt endlich die Reißleine gezogen und die Unterkunft geräumt – zumindest teilweise, eine Familie, die über einen gültigen Mietvertrag verfügte (und damit die Ausnahme bildete), soll vorerst weiter dort wohnen dürfen. Bei der Mehrzahl der Räumlichkeiten soll es sich um sogenannte Matratzenlager gehandelt haben, die von skrupellosen Vermietern – nicht selten Landsmänner der ausgebeuteten Bewohner – zu horrenden Preisen angeboten werden. Wo sich die ausquartierten Bewohner aktuell befinden, ist unklar. Nach Anwohnerhinweisen sollen jedoch täglich Fahrzeuge mit britischen Kennzeichen neue Bewohner hingebracht und alte mitgenommen haben – gut möglich, daß hinter dem geräumten Anwesen eine dubiose Organisation, womöglich auch mit Verbindungen ins kriminelle Milieu, steht. Diese offenen Fragen kann aber letztendlich nur die Polizei beantworten.

Westerfilde besonders von Armutseinwanderung betroffen

Während der Stadtteil Westerfilde noch vor gut einem Jahrzehnt ein beliebtes Wohnquartier im Dortmunder Westen gewesen ist, hat sich das Bild schlagartig gewandelt – neben Immobilienspekulanten, welche ganze Häuserblöcke im Ortskern verfallen lassen haben, gleichzeitig aber durchaus üppige Mieten einstrichen, ist auch die Einwanderung aus Bulgarien und Rumänien ein wesentlicher Aspekt. Insbesondere die Straßenzüge an der Speckestraße und dem Gerlachweg werden von südosteuropäischen Familien, zumeist den Zigeunern zugehörig, bewohnt, die Häuser befinden sich seit vielen Jahren in einem schlechten Zustand, durch die Veränderung der Mieterstruktur wurden weitere Probleme geschaffen. Immer wieder kommt es in Westerfilde zu Anwohnerbeschwerden, zumeist wird über Müll- und Lärmbelästigungen geklagt, auch das subjektive Sicherheitsgefühl gilt als beeinträchtigt. Nicht wenige Westerfilder bezeichnen ihren Stadtteil mittlerweile als Ghetto. Zwar wurde die Lokalpolitik kurzzeitig auf Westerfilde aufmerksam, als insbesondere DIE RECHTE bei der Kommunalwahl 2014 im Ortskern zweistellige Prozentergebnisse einfahren konnte und plötzlich wurden umfangreiche Hilfsprogramme für den Stadtteil versprochen, doch rund vier Jahre später ist deutlich geworden, daß es sich dabei um Lippenbekenntnisse der Parteien gehandelt hat, die zunächst Immobilienspekulanten gewähren ließen, um anschließend die Folgen der EU-Osterweiterung ignorierten oder die Masseneinwanderung in die Großstädte des Ruhrgebietes sogar beschönigten. In Städten wie Duisburg, Dortmund oder Gelsenkirchen zeigt sich, welch fatale Auswirkungen diese Haltung hat. Während es gelegentliche Maßnahmen gegen Symptome gibt – beispielsweise die jüngste Hausräumung – bleibt das Hauptproblem, die Armutseinwanderung in deutsche Städte, ohne Lösung. Aus etablierter Sicht ist das immerhin konsequent, wenn auch gänzlich falsch: Ohne das Tabuthema Einwanderung offen anzusprechen, werden sich Stadtteile wie Westerfilde auch in den nächsten Jahren weiter auf dem absteigenden Ast befinden.

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

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