Weil sie Angst vor einer Diskussion mit einem Vertreter der AfD auf dem Podium und etwa dreißig Anhängern der Partei DIE RECHTE im Publikum hatten, störten linksextreme Studenten und herangekarrte Antifa-Anhänger die geplante Dikussionsrunde, die am vergangenen Donnerstag (2. Februar 2017) an der Technischen Universität (TU) Dortmund stattfinden sollte.

Nachdem der beauftragte Sicherheitsdienst erfolglos versuchte, die Störer zu einem angemessenen argumentativen Umgang mit politischen Inhalten zu bewegen, statt durch dauerhaftes Parolen-Rufen zu stören, sah sich das „Autonome Schwulenreferat (ASR)“ als Veranstalter letztendlich zur Absage der Podiumsdiskussion gezwungen (das „DortmundEcho“ berichtete). Während die lokalen Medien – allen voran die linken Internetportal „Ruhr Nachrichten“ und „Nordstadtblogger“ – in ihrer Berichterstattung unterschwellig Zustimmung für diesen Mangel an Diskursfähigkeit, der bei den Gegnern der AfD und DIE RECHTE vorherrscht, äußerten, kritisierten nicht nur die beiden Parteien die Verhinderung der Diskussion scharf.

JU-Vorsitzende bezeichnet Linksextreme als „asozialen Mob“

In einer Facebook-Mitteilung verurteilt die CDU-Jugendorganisation linksextremistischen Attacken, Kreisvorsitzende Sarah Beckhoff bezeichnet die Störer als „asozialen Mob“, dem ein „Mindestmaß an Respekt [fehle], um die geforderten Werte wie Toleranz und Meinungsfreiheit zu leben“. Jene Werte, die Linksextremisten regelmäßig von anderen einfordern wollen, sind im eigenen Umgang mit dem politischen Gegner nämlich gänzlich zu vermissen. Auch die Jugendorganisation der FDP, die „Jungen Liberalen“, äußern auf Facebook ihr Unverständnis über die fehlende Debattenkultur der Linken: „Wir sind sehr traurig über den Ablauf der gestrigen Podiumsdiskussion des ASR und verurteilen die Störungsaktionen aufs schärfste. Ein elementarer Bestandteil eines demokratischen Rechtsstaats ist die Freiheit. Die Freiheit seine eigene Meinung zu haben, die Freiheit zu diskutieren und die Freiheit seinen Standpunkt auf einer Podiumsdiskussion zu vertreten“, heißt es in einer Erklärung. Gänzlich anders sehen es dagegen Vertreter von SPD, Grünen und Linken, welche die störenden Zwischenrufe und die Besetzung von Teilen der Zuschauertribüne als „wehrhafte Demokratie“ verklären wollen.

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Pikant: Wissenschaftlicher Mitarbeiter heizte Menge auf

Während auf bürgerlich-konservativer Seite Empörung über die Zustände an der TU Dortmund herrscht, die jede Diskussionskultur verhindern, rechtfertigt das „linke Lager“ die Störung oder brüstest sich sogar im Internet damit. Ausgerechnet ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des „Instituts für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Pädagogik der Frühen Kindheit (ISEP)“ ergriff im besetzten Hörsaal, in einer ohnehin angespannten Situation, das Wort, um die Menge weiter „gegen Nazis“ aufzuheizen. In einem Video der „Nordstadtblogger“ ist Holger Schoneville, der sich auf Facebook zu seiner Aktion bekennt, zu sehen, wie er den Versammelten zuruft, sie sollen ihre Ablehnung deutlichmachen, wobei u.a. Bezug zu mitgebrachten Protestschildern genommen wird. Es wirkt, als wäre Schoneville, der ungefragt – und ohne Beteiligung an der Diskussionsrunde – das Wort ergriff, Einpeitscher und Aufwiegler des linken Mobs, der sich auf den Zuschauerrängen versammelt hat. Schoneville war in der Vergangenheit im übrigen als Autor für die „Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft“ tätig, die der SPD-Jugendorganisation Jusos nahesteht, auch der linksextremen „Jungen Welt“ diente er als Gesprächspartner.

Angesichts solcher Betätigungen dürfte er sich mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Michael J. in bester Gesellschaft befinden, der im „Arbeitsgebiet Mikrostrukturtechnik (AG MST)“ als Dozent an der TU Dortmund tätig ist und nicht nur der linksextremen Szene entstammt, sondern sogar als Angreifer an einem linksautonomen Überfall auf politisch Andersdenkende vor Gericht stand und rechtskräftig verurteilt wurde (das „DortmundEcho“ berichtete). Wenig überraschend, befand sich auch Michael J. auf den Zuschauerrängen derjenigen, die Schoneville mit „liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen“ ansprach und dazu aufrief, zu zeigen, was von „Nazis“ und „Rechtsextremismus“ zu halten sei. Und wohl allem, was in dem engstirnigen linken Weltbild dafür gehalten wird.

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Quelle: DortmundEcho

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