Es ist ein unfaßbarer Vorgang: Obwohl die Rechtslage eindeutig ist, werden 2000 Asylbewerber, die sich illegal in Dortmund aufhalten und ihren Wohnsitz niemals in die Stadt hätten verlegen dürfen, in der Westfalenmetropole geduldet. Wie der „Westdeutsche Rundfunk (WDR)“ berichtet, hätte die Stadt seit August Asylbewerber, die aus anderen Bundesländern nach Dortmund gekommen sind, dorthin zurückschicken können – von dieser Regelung wurde jedoch kein Gebrauch gemacht, denn die gutmenschlichen Stadtspitzen wollen ihre „humane“ Ader zeigen und keine „Unruhe bei den Betroffenen“ verursachen, die ansonsten gegen ihren Willen den Wohnort wechseln müßten.

Tatsächlich zeigt sich einmal mehr, daß Großstädte wie Dortmund selbst innerhalb der Bundesrepublik Leidtragende einer gescheiterten Asylpolitik sind: Während zahllose Dortmund keine geeigneten Wohnungen mehr finden, gerade das Angebot an bezahlbarem Wohnraum immer weniger wird, gönnen sich Dortmunds Politiker den Luxus, 2000 (!!!) illegal in Dortmund befindliche Asylbewerber zu dulden und damit der Bevölkerung Räume vorzuenthalten, die eigentlich für die Bewohner Dortmunds gedacht wären, statt für Fremde, die in anderen Kommunen ihren Wohnsitz haben müßten, in denen der Wohnungsmarkt häufig wohl auch deutlich entspannter sein dürfte.

Unabhängig von den bundespolitischen Folgen der Asyleinwanderung, zeigt sich das Scheitern der Asylpolitik bereits im kleinen Bereich: Bei Einwanderern beliebte Städte, wie beispielsweise Dortmund, werden noch mehr belastet als ohnehin schon – die Bevölkerung ist dafür gleich in mehrerer Hinsicht leidtragend. Sie wird nicht nur finanziell belastet, sozialen Spannungen ausgesetzt und häufig sicherheitspolitisch vor Probleme gestellt, sondern darf zunehmend auf Glück hoffen, um überhaupt noch Wohnraum zu finden, während 2000 illegal in Dortmund lebende Asylbewerber Wohnungen besetzen, in denen kein einziger der Bewohner überhaupt jemals im Mietvertrag hätte stehen dürfen, weil er aus einem anderen Bundesland nach Dortmund gekommen war.

Quelle: DortmundEcho

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