Der Fußballverein Borussia Dortmund geriet in den vergangenen fünf Jahren immer wieder durch Eskapaden der linksextremen Vereinsführung in die Schlagzeilen, welche den Club zur politischen Propaganda gegen alles, was in das Feindbild „rechts“ eingeordnet wird, mißbraucht.

Neben unzähligen Appellen „gegen Rechts“, einem gedrehten Werbespot und der Förderung linksextremer Gruppierungen innerhalb der BVB-Fanszene, wurden bereits im Jahr 2012 örtliche Hausverbote gegen mehrere Nationalisten ausgesprochen, denen seinerzeit „vorgeworfen“ wurde, bei einem Spiel der Amateurmannschaft in Erfurt schwarz-weiß-rote Fahnen des Deutschen Kaiserreichs gezeigt zu haben, was zwar strafrechtlich nicht relevant ist, aber als Begründung für das Betretungsverbot herhalten mußte. Mittlerweile sind diese Hausverbote, die zum Teil Personen betroffen haben, die niemals zuvor einen Fuß in das Westfalenstadion gesetzt haben, zwar ausgelaufen (und auch die Verbote bei weiteren Vereinen, die sich seinerzeit der Dortmunder Kampagne anschlossen, sind nicht mehr gültig), doch in der Winterpause scheint den BVB-Chefs in Erinnerung gekommen zu sein, daß es wieder einmal Zeit für eine Verbotswelle ist, deren Empfängerkreis immer willkürlicher wird.

Hausverbote gegen willkürlich ausgewählte Personen

Wie im Jahr 2012 ist davon auszugehen, daß auch die neue Hausverbotswelle auf Initiative des polizeilichen Staatsschutzes erfolgte – doch während vor fünf Jahren zumindest ein Vorfall mit Bezug zu einem Fußballspiel als Begründung herhalten mußte, sind 2017 teilweise Personen betroffen, die sich nicht einmal für Fußball interessieren und/oder keinerlei Bezug zum BVB haben. Neben dem DIE RECHTE–Stadtrat Michael Brück, den der BVB Anfang 2014 auch als Vereinsmitglied ausgeschlossen hatte, sind u.a. der bekannte Nationalist Siegfried Borchardt, der trotz seiner langjährigen Tätigkeit in der Borussenfront niemals ein Stadionverbot bekam sowie der Scharnhorster Bezirksvertreter Daniel Grebe betroffen. Doch nicht nur Anhänger der Partei DIE RECHTE erhielten Post des BVB: Auch der NPD-Stadtrat Axel Thieme soll bis Juni 2020 das Westfalenstadion nicht mehr betreten dürfen und auch der ehemalige Evinger Bezirksvertreter Sascha Rudloff (zunächst NPD, später DIE RECHTE) gehört fortan zu den „Ausgesperrten“.

AfD, CSU – wer folgt als nächstes?!

Nach welchem System der BVB die Empfänger seiner Hausverbote auswählt, ist nicht erkennbar, es zeigt aber, daß offenbar eine panische Angst vor Spielbesuchen durch rechte Deutsche oder Nationalisten besteht. Längst haben die BVB-Vereinsverantwortlichen ihre Maske fallen gelassen und zeigen, daß es ihnen nicht um den Sport geht, sondern ihr Verein ein zweckdienliches Instrument zur politischen Propaganda ist. Und so sollen eben, ganz politisch korrekt, Menschen vom Stadionbesuch ausgeschlossen werden, die wahlweise „der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, bzw. einer rechtsgesinnten Partei und/oder Vereinigung angehören sowie bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, diskriminierende, gewaltverherrlichende, diffamierende oder sonstige menschenverachtende Äußerungen und/oder Handlungen in Erscheinung getreten sind“.

Was unter dieses Sammelsurium von Anschuldigungen fällt, bewerten freilich die Gesinnungswächter des BVB, allen voran Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und sein Sicherheitsbeauftragter Dr. Christian Hockenjos. Wer weiß, welcher Personenkreis oder welche Gruppierung demnächst als „rechtsgesinnt“ eingestuft wird: So mancher AfDler oder vielleicht sogar CSU-Anhänger könnte sich dann auf der „Feindesliste“ der politischen Führung des „Antifa 09“ wiederfinden. Abzuwarten bleibt wohl nur noch, wann Hammer und Sichel die Trikots der Spieler zieren, die auf dem Rasen ihren Teil zur kommunistischen Weltrevolution beitragen sollen.

Quelle: DortmundEcho

Leave a Reply

Your email address will not be published.