Auch am Dienstag (31. Mai 2016) wurde die Mobilisierung zur TddZ-Demonstration am Samstag (4. Juni 2016) fortgesetzt: In den Vormittagsstunden führten Aktivisten einen Informationsstand vor dem Arbeitsamt an der Steinstraße durch, der nicht nur völlig störungsfrei verlief, sondern mittels Lautsprecherdurchsagen auch im gesamten Bereich des Hauptbahnhof-Nordausgangs für Aufmerksamkeit sorgte.

Obwohl das Arbeitsamt statistisch zur Nordstadt gehört, gab es weniger als eine Handvoll Gegendemonstranten, die sich überhaupt im Umfeld der Versammlung bewegten – letztendlich mußten diese frustriert das eigene Versagen zugeben. Auch eine Flugblattaktion an den Katharinentreppen, die in den Nachmittagsstunden stattfand, diente dazu, die TddZ-Veranstaltung weiter zu bewerben. Wie bereits am Sonntag (29. Mai 2016), kam es im Rahmen dieser Verteilung zu polizeilichen Schikanen und einem überzogenen Einsatz.

Halbes Dutzend Einsatzfahrzeuge wegen verteilten Flugblättern

Passanten staunten nicht schlecht über den polizeilichen Großeinsatz, der nicht etwa ein begangenes Verbrechen als Hintergrund hatte, sondern dessen Auslöser einige junge Menschen waren, die mittels Flugblättern auf die bevorstehende Demonstration hinwiesen. Nachdem die Aktivisten etwa eine Dreiviertelstunde störungsfrei verteilt hatten, erschienen immer mehr Polizeifahrzeuge, die letztendlich begannen, Personalien von Flugblattverteilern festzustellen, sowie Platzverweise auszusprechen – angeblich wäre am gleichen Ort eine Versammlung des „Deutschen Gewerkschaftsbunds“ (DGB) geplant gewesen, die in Kürze beginnen sollte. Tatsächlich waren aber keine Versammlungsteilnehmer – oder Vorarbeiten sonstiger Art – zu sehen, weshalb einige der Aktivisten im Umfeld der Katharinen- bzw. Kampstraße noch einige Zeit weiter verteilten.


An den Katharinentreppen wurden TddZ-Werbeflugblätter verteilt


Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an

Quelle: DortmundEcho

 

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