Noch zwei Tage bis zur Demonstration und die Vorarbeit geht weiter voran: Am Mittwoch (1. Juni 2016) informierten Aktivisten die Schüler der Wilhelm-Busch-Realschule, sowie des Reinoldus-Schiller-Gymnasiums in Wischlingen mit Flugblättern über die bevorstehende Demonstration. Bereits in der Nacht zuvor hatten Unbekannte offenbar das Schulgelände mit Werbeplakaten verschönert. Passenderweise wurde auch im Unterricht der „Tag der deutschen Zukunft“ thematisiert, sodaß für die Verteilaktion wohl kein besserer Zeitpunkt hätte gefunden werden können.

Insgesamt fanden mehrere hundert Flugblätter den Weg an interessierte Schüler, lediglich einige Personen des Lehrpersonals empörten sich über die verteilten Schriften und alarmierten die Polizei – deren Beamte konnten jedoch, einmal mehr, lediglich feststellen, daß die Aktivisten keine verbotenen Tätigkeiten begehen und das Verteilen zulässig sei. Als – angesichts dieser Erklärungen – eine hysterische Lehrerin behauptete, die „Rechtsextremisten“ würden Schüler bedrängen und versuchen, deren Geldbörsen zu stehlen, war offenbar auch die Phantasiegrenze der eingesetzten Beamten erreicht, die kopfschüttelnd Personalien aufnahmen und sich anschließend wieder entfernten. Vielleicht hatte die gute Frau die Nationalisten mit einigen „Ghetto-Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ verwechselt, die regelmäßig vor den Schultoren stehen, anders lassen sich solche Phantasien wohl kaum erklären.


Die Verteilaktion rief auch Polizeibeamte auf den Plan

Angekündigte Versammlung in Huckarde ohne Gegenprotest!

Eine Mahnwache auf dem Huckarder Marktplatz verlief in den Nachmittagsstunden ohne Störungen – nicht ungewöhnlich in Dortmund, jedoch dennoch eine Erwähnung wert, denn die Huckarder Zivilgesellschaft hatte sich in der Vergangenheit damit gebrüstet, „Rechtsextremisten“ (womit wohl alle Menschen gemeint sind, die nicht in das linksgrüne Weltbild passen) entgegenzutreten. Dieses Vorhaben scheitert offenbar zunehmend: Nicht ein einziger Gegendemonstrant fand sich ein und selbst die Politiker der Huckarder Bezirksvertretung, die parallel in der Bezirksverwaltungsstelle tagte, ließen sich nicht zu einem symbolischen Protest hinreißen. Nicht unwahrscheinlich, daß den Huckarder Anti-Rechts-Aktivisten langsam die Puste ausgeht – ganz anders, als bei den nationalen Aktivisten, welche auch in den Tagen bis zum TddZ weiter auf Dortmunds Straßen präsent sein werden!


TddZ-Mobimahnwache am Huckarder Marktplatz

Quelle: DortmundEcho

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