Silvester in Dortmund: Nafri begrapscht Frau, Angriffe auf Polizisten, völlige Eskalation bleibt aus

Seit dem Jahreswechsel 2015/16, seit den Sexattacken vom Kölner Hauptbahnhof, ist die Silvesternacht in Deutschland eine andere geworden. Zigtausende Polizeibeamte waren alleine in Nordrhein-Westfalen eingesetzt, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Oder zumindest zu versuchen, diese in Teilen aufrechtzuerhalten. Zwar blieb in Dortmund eine massive Eskalation, wie etwa vor zwei Jahren, als ein wütender, 1000-köpfiger Mob überwiegend fremdvölkischer Personen u.a. die Reinoldikirche mit Raketen beschoß, aus – doch Grund zur Entwarnung gibt es nicht.

In einer ersten Einsatzbilanz berichtet die Polizei von verschiedenen, kleineren Reibereien und Körperverletzungsdelikten, die typisch für Einsatzlagen an Silvester sind. Aus einer Gruppe von etwa 400 Personen heraus, gab es jedoch im Bereich der Möllerbrücke auch Angriffe auf Polizisten, mindestens ein Polizeifahrzeug wurde beschädigt, die Beamten gingen mit einem Großaufgebot gegen die dort Feiernden vor. Zudem ereignete sich mindestens eine Sexattacke, ein 24-jähriger Mann aus Nordafrika wurde von den Beamten festgenommen, nachdem er im Bereich der Katharinenstraße gegen 23.30 Uhr mehrere Frauen belästigte und einer Dame in den Schritt faßte. Es handelt sich offenbar um einen Asylbewerber aus Algerien.

Von einer insgesamt ruhigen Nacht spricht dagegen die Bundespolizei, die etwa 30 Strafverfahren in ihrem Zuständigkeitsbereich einleitetet, vor allem wegen Beförderungserschleichungen („Schwarzfahren“), Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen. Darüber hinaus teilt die Bundespolizei mit, daß auch die Dortmunder Graffitiszene ins neue Jahr gestartet ist, am Haltepunkt Dortmund-West wurde eine S4 gestoppt und auf einer Fläche von etwa 45 Quadratmetern von etwa 20 vermummten Personen besprüht.

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

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