Gleich in mehrerer Hinsicht unglaublich und bezeichnend für den Zustand, in dem sich Deutschland im Jahr 2017 befindet, sind die Vorgänge am frühen Sonntagmorgen (12. November 2017) rund um den Dortmunder Hauptbahnhof: Zwei junge Damen (24 und 34 Jahre) informierten gegen 4:00 Uhr die Polizei per Notruf, daß sie von einer Gruppe arabischer Männer im Bereich des Vorplatzes belästigt werden, u.a. erfolgten unsittliche Berührungen, Beleidigungen und Spuckattacken.

Als Bundespolizisten wenig später im Bereich des Nordausgangs eine Personengruppe überprüfen wollte, auf welche die Beschreibung zutraf, flüchteten die Männer in Richtung des Keuningparkes, wo sie sich in Gebüschen verstecken. Mit Hilfe eines Diensthundes gelang es den Polizisten schließlich, vier Tatverdächtige im Alter von 18 bis 27 Jahren aufzuspüren und vorläufig festzunehmen. Als Polizisten die Gruppierung, bei der es sich ausnahmslos um irakische Staatsbürger, die sich als Asylbewerber in Deutschland befinden, handelt, überprüften, erschienen plötzlich zwei Frauen, die den Polizeieinsatz störten.

Gutmenschen solidarisierten sich mit Sextätern

Die beiden Frauen, die aus Richtung des linken Szenetreffs „Nordpol“ gekommen waren, notierten nicht nur die Kennzeichen, sondern dokumentierten auch die übrigen Polizeimaßnahmen. Auf Nachfrage, mit wessen Ziel sie dies verfolgen, erklärten die beiden Antifa-Frauen, daß sie Strafanzeige gegen die Polizei stellen würden. Vermutlich witterten die Linksextremisten, die erst vor wenigen Wochen aus Solidarität mit einem afrikanischen Messerstecher Polizeibeamte im Bereich der Münsterstraße attackierten, wieder einmal „behördlichen Rassismus“.

Gegen die irakischen Staatsangehörigen, die aus Bochum, Witten und Wuppertal nach Dortmund gereist waren, wurde zwar eine Strafanzeige erstattet, sie konnten ihren Weg jedoch nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen fortsetzen. In Untersuchungshaft befindet sich keiner der Sextäter, unklar ist ebenfalls, ob die Handlungen Auswirkungen auf die laufenden Asylverfahren haben werden oder das Quartett zukünftig sogar noch mit einem dauerhaften Bleiberecht „belohnt“ wird.

Quelle: DortmundEcho

Bild: Arno Bachert / pixelio.de

Leave a Reply

Your email address will not be published.