Dortmunds Linksextremisten schaffen es immer wieder, ihre Peinlichkeit eindrucksvoll unter Beweis zu stellen: Seit Tagen hatten Antifaschisten des neugegründeten „Anarchistischen Kollektivs 442“ zu einer Demonstration mobilisiert, die sich gegen „Partypatriotismus und Nationalismus“ richten sollte, womit offenbar jeder Anhänger der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gemeint war. Wenig verwunderlich, sollte der Aufzug schließlich auch zum „Public Viewing“ am Friedensplatz ziehen, wo bei jedem Spiel mit deutscher Beteiligung mehrere tausend Sportbegeisterte ihre „Schland-Gesänge“ zelebrieren. Sicherlich gibt es vieles an der Multikulti-Truppe, welche die Bundesrepublik aktuell in Frankreich vertritt, zu kritisieren, aber sicherlich nicht das Aufkommen eines gesunden Nationalbewußtseins, welches leider bei vielen Fußballanhängern zudem nur auf Zeiten internationaler Wettbewerbe beschränkt ist. Wie wenig Menschen aber letztendlich bereit sind, auf der „Gegenseite“ gegen diesen Patriotismus zu demonstrieren, wurde am Donnerstagabend (7. Juli 2016) deutlich: Gerade einmal 15 (!) Antifaschisten fanden sich zur großspurig angekündigten Demonstration ein.

Linker Troß zieht mit Antifafahne durch die Innenstadt

Und so war dem guten Dutzend sogar der Spott eigener Journalisten aus dem linken Spektrum, sowie Wegbegleitern aus der Antifa-Szene sicher, welche den traurigen Haufen mit einem Schulausflug ohne jegliche Außenwirkung verglichen, welcher von den Katharinentreppen bis an den Rand des Friedensplatzes führte.

Die Lust auf einen ungestörten Fußballabend konnte diese traurige Truppe wohl keinem einzigen Fußballanhänger verderben, ganz im Gegenteil: Immer wieder kam es zu spontanen Unmutsäußerungen gegen die Antideutschen, der „Aufzug“ entwickelte sich zum bepöbelten Spießrutenlauf und nach nicht einmal einer Stunde war das groteske Schauspiel schließlich ganz vorbei.

Quelle: DortmundEcho

Bild: Wandersmann / pixelio.de

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