Sind das die Projekte, mit denen Dortmunds Lokalpolitik unter dem großspurigen Motto „Nordwärts“ die jahrzehntelang vernachlässigten Stadtteile des Nordens aufbessern will? Wie einer städtischen Pressemitteilung zu entnehmen ist, scheint offenbar bereits in naher Zukunft die Errichtung einer Asylantenunterkunft in unmittelbarer Entfernung zum Nordmarkt geplant. Ob Drogenszene, Straßenstrich oder „südosteuropäische Armutseinwanderer“ – rund um den Nordmarkt gibt es viele Beispiele, die schon heute zeigen, weshalb dieser Platz problembelastet ist und allgemein als Angstraum wahrgenommen wird, um den ältere Menschen und Frauen gerade in den Abend- und Nachtstunden einen großen Bogen machen. Ausgerechnet wenige Meter entfernt, soll – nach dem Willen der Stadtverwaltung – nun ein Asylheim entstehen.

Ehemalige Kirche muß zur Unterbringung herhalten, Bürgerversammlung geplant

Zur Unterbringung einer bisher unbekannten Zahl von Asylbewerbern ist offenbar das ehemalige Gebäude der Neuapostolischen Kirche in der Braunschweiger Straße geplant, welches im übrigen vor zwei Jahren kurzzeitig durch Linksextremisten besetzt worden war. Um die Pläne Anwohnern vorzustellen, lädt die Stadtverwaltung für kommenden Montag (29. August 2016) ab 18.00 Uhr zu einer Bürgerversammlung in das Forum der Anne-Frank-Gesamtschule ein – wie üblich sind dort politisch Andersdenkende, die nicht in die Jubelorgien der Multikulti-Fanatiker einfallen, jedoch bereits im Vorfeld ausgeschlossen. Mit Spannung darf dennoch erwartet werden, welcher fragwürdigen Bereicherung das Nordmarkt-Viertel zukünftig ausgesetzt ist. Getreu dem Motto: Schöner Leben im Dortmunder Norden, bunt und vielfältig in die totale Ghettoisierung.

Nordmarkt-Asylheim entfacht dramatische Sogwirkung

Gerade aus sicherheitspolitischen Erwägungen erscheint der Standort am Nordmarkt denkbar ungeeignet: Einerseits ist das Viertel bereits durch eine massive Kriminalität belastet, der Polizei gelingt es schon heute kaum, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten – wenn gerade männliche, alleinreisende Asylbewerber, die überproportional häufig kriminell in Erscheinung treten, am Nordmarkt untergebracht werden, droht der Polizei zusätzliche Arbeit in noch nicht erkennbarem Ausmaß. Aber auch diejenigen, die mit guten Vorsätzen – und vielleicht sogar als wirklich Verfolgte, zumindest aber als Flüchtlinge – in unser Land gekommen sind, geraten in der Nordstadt, einem Umfeld, das sämtliche Negativerscheinungen einer Großstadt auf engstem Raum kombiniert, in eine gefährliche Sogwirkung, die so manchen guten Vorsatz schnell ins Gegenteil verwandeln kann. Die nordafrikanische Drogen- und Raubszene, die sich rund um Keuningpark und Münsterstraße angesiedelt hat, grüßen ebenso, wie die kriminelle Mischszene an der Schleswiger Straße, zu der überwiegend aus Südosteuropa stammende Roma zählen und in deren Umfeld vor allem Diebstahlsdelikte gedeihen.

Quelle: DortmundEcho

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