Leere Kassen: SPD erhöht Mandatsträgerumlage und erntet „Shitstorm“ ihrer Funktionäre

Leere Kassen: SPD erhöht Mandatsträgerumlage und erntet „Shitstorm“ ihrer Funktionäre

Während sich auf Bundesebene die SPD – endlich – selbst zerlegt, gibt es auch in Dortmund selbst Unruhe hinter den Kulissen. Erfreulich deutlich zeigen Spitzenfunktionäre der Sozialdemokraten, worum es ihnen in erster Linie geht: Um Geld und ein eigenes, rundum versorgtes Auskommen. Wie die „Ruhr Nachrichten“ mitteilen, haben die Dortmunder Sozialdemokraten die Mandatsträgerumlage erhöht, demnächst sollen beispielsweise Mitglieder von Bezirksvertretungen, dem Rat, der Oberbürgermeister, aber auch die Chefs städtischer Unternehmen – die selbstredend alle in SPD-Hand sind – mehr in die Kassen einzahlen. Hintergrund sind offenbar deutlich geschrumpfte Kassen – anhaltende Wahlniederlagen und Sympathieverluste machen sich eben auch finanziell bemerkbar. Doch statt Solidarität mit der eigenen Partei zu zeigen, wächst der Unmut unter den Funktionären: DSW-Chef Guntram Pehlke, dem beispielsweise der Steuerzahler ein jährliches Gehalt von 356.593 Euro (brutto) zur Verfügung stellt, ist wenig begeistert davon, zukünftig rund 4000 Euro seines Einkommens in die SPD-Kasse einzuzahlen.

Offenbar geht die Begeisterung für die eigene sozialdemokratische Idee nicht bis zum Geldbeutel und auch die Spitzen von Dogewo, Sparkasse, EDG und Co. zeigen sich wenig begeistert. Der eigentliche Skandal aber bleibt unangesprochen: Die Selbstbedienungsmentalität, mit der die SPD führende Positionen in Dortmund besetzt, um sich anschließend über eine verpflichtende Mandatsträgerzulage Steuergelder über Umwege in die eigenen Parteikassen zu lotsen. Solche Zustände haben Dortmund den traurigen Ruf des roten Parteienfilzes gebracht, aber es wird Zeit, damit endlich aufzuräumen und der taumelnden SPD den Knock-Out zu versetzen!

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

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