Grundgesetze auf Polizei geworfen: Gelbwesten-Demo in Dortmund aufgelöst!

In der Dortmunder Innenstadt hat es am Samstagmittag (2. Mai 2020) zwei verschiedene Kundgebungen gegeben, die sich kritisch mit den Gesetzesverschärfungen, die unter dem Vorwand der Corona-Bekämpfung eingeführt wurden, auseinandersetzten. Neben einer Veranstaltung des „Widerstand 2020“ auf dem Alten Markt, fand eine Gelbwesten-Kundgebung am Europabrunnen nahe der Reinoldikirche statt. Angeblich soll es im Verlauf der Versammlung zu Auflagenverstößen hinsichtlich des Corona-Abstandes gekommen sein, weshalb die Polizei wegen einer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit die Auflösung der Versammlung anordnete. Nicht alle Teilnehmer hielten sich an diese Auflösung, im Gegenteil: Es kam zu Rangeleien, als eine Frau festgenommen werden sollte, gegen die zuvor ein Platzverweis erteilt worden war. Obwohl die Gelbwesten selbst gerade einmal mit zehn Teilnehmern demonstriert hatten, blieben dutzende Menschen bei der Szenerie, die sich vor Burger King auf dem Ostenhellweg ereignete, stehen, kritisierten den überzogenen Polizeieinsatz und skandierten lauthals „Wir sind das Volk“. Auch die Teilnehmer der Kundgebung von „Widerstand 2020“ eilten herbei, daraus entwickelte sich eine Spontandemonstration mit etwa 25 Teilnehmern, die bis zum Friedensplatz zog und dort von einer sichtlich überforderten Polizei aufgelöst wurde. Im Nachgang kam es zu diversen Personalienfeststellungen, sowei der Einleitung von Ermittlungen, auch die „Ruhr Nachrichten“ berichten bereits über die Vorfälle, bei denen ein Polizeifahrzeug mit Grundgesetzen beworfen wurde.

Ein linker Journalist berichtete bei Twitter über das Geschehen:

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Auch ohne große Sympathie für die teils kruden Theorien der Gelbwesten, ist es bezeichnend, wie mittlerweile mit Kritikern der staatlich verordneten Corona-Hysterie umgegangen wird. Ausgehend von Berlin und Stuttgart, regt sich jedoch in immer mehr Städten Widerstand, mittlerweile sogar im politisch-aktionistisch eher beschaulichen Dortmund, in dem oppositionelle Positionen ansonsten fast ausnahmslos von der nationalen Bewegnug in die Öffentlichkeit getragen werden.

Quelle: www.dortmundecho.org

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