In der Defensive: Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange rechtfertigt sich für Graffiti-Einsatz in Dorstfeld!

Nein, Gregor Lange ist wahrlich niemand, der für seine Souveränität bekannt ist. Offenbar zeigt der zunehmende Druck der Partei DIE RECHTE, der von weiten Teilen der Bevölkerung hinsichtlich der Kritik am Dorstfelder Graffitieinsatz mitgetragen wird, Wirkung: In einer Pressemitteilung rechtfertigt sich Polizeipräsident Lange am Dienstagmittag (17. September 2019) und behauptet, die Straftaten in der Nordstadt seien seit langem rückläufig und es würde durch die Bewachung der Graffitiwand auch keine Polizei abgezogen. Bezeichnenderweise zeigt aber eine beigefügte Statistik, daß in diesem Jahr die Zahl der Raubüberfälle in der Nordstadt zugenommen hat, auch die Zahl der Wohnungseinbrüche ist – sogar ganz massiv – gestiegen.

Vielleicht sollte Lange demnächst auf die Statistiken schauen, die er mit seinen Pressemitteilungen verbreitet. Fast schon als Realsatire kann die Aussage gewertet werden, „Die Dortmunder Polizei wird weiter dafür sorgen, daß die deutsche Rechtsordnung auch gegen Parallelgesellschaften von Neonazis mit Null Toleranz durchgesetzt wird“ – gerade die Dortmunder Polizei setzt sich immer wieder (zuletzt am vergangenen Wochenende im Rahmen der Versammlungseinsätze) über die „deutsche Rechtsordnung“ hinweg und muß regelmäßig durch die Gerichte gemaßregelt werden. Der notorische Gerichtsverlierer Gregor Lange, der seit seinem Amtsantritt 2014 eine zweistellige Zahl (!) von Verwaltungsgerichtsverfahren gegen die Partei DIE RECHTE verloren hat (von den zahllosen Kriminalisierungsversuchen, die durch die Strafgerichte abgeblockt worden sind, ganz zu schweigen), sollte vielleicht lieber vor seiner eigenen Haustür kehren.

Aber: Wenn die Polizei so allergisch auf Versammlungsanmeldungen in der Nordstadt reagiert, zeigt das, wie effektiv der Protest von DIE RECHTE ist. Ein Grund mehr, in nächster Zeit noch öfter in den Dortmunder Norden zu gehen und dort auf das polizeiliche Totalversagen in unserer Stadt hinzuweisen!

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

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