Es ist ein weiterer Schlag ins Gesicht für die Bürger der chronisch überschuldeten Stadt Dortmund, deren Schuldenberg mittlerweile auf etwa 2,4 Milliarden Euro angewachsen ist: Wenn demnächst etwa 17,7 Millionen Euro an Fördergeldern des Landes NRW in die Westfalenmetropole fließen, findet sich unter den größeren Posten eine Einrichtung, die ausschließlich ausländischen Bürgern zugutekommen wird. Für ganze 3,7 Millionen Euro soll an der Speicherstraße im Dortmunder Hafenviertel ein „Heimathafen“ entstehen, der von den „Ruhr Nachrichten“ als „Förderzentrum für Zuwanderer“ beschrieben wird, in dem „Beratungs-, Bildungs- und Förderangebote“ ebenso geplant sind, wie eine Jugendmusikschule und Begegnungsräume – jene Angebote, die der Gesamtbevölkerung immer weniger zur Verfügung stehen oder stetig kommerzialisiert werden.

Ausländerzentrum ist Lobbypolitik für neues Wählerklientel

Einer der Gründe für die Vorzugsbehandlung von Ausländern gegenüber der deutschen Stammbevölkerung dürfte in den stetig sinkenden Wahlergebissen der etablierten Parteien liegen, die versuchen, neue Wählerschichten zu erschließen – immer mehr Bürger erkennen jedoch die Lügen und Doppelmoral von CDU, SPD, Grünen und Co, weshalb am ehesten Einwanderer angesprochen werden sollen, die zwar häufig überhaupt nicht politisch interessiert sind, aber sicherlich in Erinnerung haben werden, wer für den angenehmen Aufenthalt in der Bundesrepublik verantwortlich ist. Quasi als Revanche für diese Gefälligkeiten, gibt es dann vielleicht bei der nächsten Wahl auch eine Stimme. Das staatlich geförderte Ausländerzentrum ist zumindest ein weiterer Schritt in diese Richtung und es verdeutlicht, wo die lokalen Politiker ihre Schwerpunkte sehen.

Übrigens: Für einen ähnlichen Förderbetrag hätte auch das beliebte Westbad in Dorstfeld saniert werden können, von einer (Teil)finanzierung des Sozialtickets oder auch der Erneuerung heruntergekommener Infrastruktur in vielen Vororten ganz zu schweigen.

Quelle: DortmundEcho

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