Festung Budapest: Dortmunder Delegation nimmt an Gedenken in Ungarn teil

Festung Budapest: Dortmunder Delegation nimmt an Gedenken in Ungarn teil

Jedes Jahr wird Anfang Februar in der ungarischen Hauptstadt Budapest an den Festungskampf erinnert, der zwischen Oktober 1944 und Februar 1945 zu den verlustreichsten Auseinandersetzungen gehörte, die um europäische Großstädte im gesamten 2. Weltkrieg geführt wurden. In einem heldenhaften Kampf stemmten sich Soldaten der Wehrmacht und der ungarischen Armee gegen die vorrückenden Sowjets, denen es jedoch – unter massiven Verlusten – gelang, die Stadt einzunehmen. Als die Lage aussichtslos wurde, versuchten die Verteidiger Budapests am 11. Februar 1945 den Ausbruch, doch von etwa 45.000 Soldaten erreichten lediglich 800 die deutschen Stellungen, der Rest fand seinen Tod in den Wäldern rund um die ungarische Hauptstadt, noch heute sind die wenigsten Toten identifiziert oder gar angemessen beerdigt, der Boden ist vom Blut der besten Söhne des ungarischen und deutschen Volkes getränkt. Um an diesen gemeinsamen, europäischen Befreiungskampf zu erinnern, finden jährlich rund um den „Tag der Ehre“ sowie das Gedenken zur „Festung Budapest“ verschiedene Veranstaltungen statt, an der sich auch zahlreiche Nationalisten aus anderen europäischen Ländern einfinden, in diesem Jahr auch eine Delegation der Partei DIE RECHTE, die sich aus Aktivisten aus Dortmund, dem Rhein-Erft-Kreis sowie Baden-Württemberg zusammensetzte.

600 Teilnehmer bei der Gedenkveranstaltung „Festung Budapest“

Am Samstagmittag (9. Februar 2019) organisierte die ungarische Gruppierung „Legio Hungary (LH)“, deren Vertreter auch bei der „Europa erwache“-Demonstration im April 2018 in Dortmund begrüßt werden konnten und zu der es mittlerweile gute Kontakte gibt, das Gedenken „Festung Budapest“. An einem Denkmal, das an die Hingabe und Aufopferung der Verteidiger Budapests erinnert, wurden nach einem kurzen Marsch drei Redebeiträge gehalten. Neben Incze Béla, dem Leiter der LH, ergriffen Simon Lindberg vom „Nordic Resistance Movement“ aus Schweden sowie der Dortmunder DIE RECHTE-Vertreter Matthias Deyda das Wort. Alle Redner erinnerten an die Idee der europäischen Freiheit, die schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Völker in ihrem Streben nach Unabhängigkeit miteinander verbunden hat und heute erneut gegen die Macht- und Finanzeliten überall in Europa verteidigt werden muß. Im Anschluß an die Gedenkzeremonie legten Vertreter verschiedener Gruppierungen Kränze und Gestecke nieder, anwesend waren etwa auch Vertreter des „Bulgarischen Nationalbundes (BGNS)“, mit dem DIE RECHTE seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit pflegt, sowie norwegische Nationalisten – die Veranstaltung war ein Zeichen von länderübergreifendem Gedenken und Mahnung, im Einsatz auch in der Zukunft nicht nachzulassen.


Der Dortmunder DIE RECHTE-Aktivist Matthias Deyda hält ein Grußwort


Einige Teilnehmer der Delegation von DIE RECHTE vor dem Soldatenehrenmal

Über 2500 Teilnehmer verfolgen Weg des Ausbruchs

Im Anschluß an das Gedenken trafen sich wenige hundert Meter weiter, auf dem Kapisztran-Platz innerhalb der Budapester Burganlagen, deutlich über 2500 Menschen, die sich entschieden hatten, am Ausbruch60-Marsch teilzunehmen, der wahlweise in der ursprünglichen Länge (60 Kilometer) oder in gekürzten Varianten (25 und 35 Kilometer) zurückgelegt werden konnte. Ziel des Marsches, der von der „Aktionsgruppe Börzsöny“ organisiert wird, ist es, jeden Februar den ungarischen und deutschen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg Budapest und damit ganz Westeuropa zweieinhalb Monate lang heldenmütig gegen die bolschewistische Rote Armee verteidigt hatten, Respekt zu bekunden. Mit der Wandertour soll all den Gefallenen und den wenigen, die unter Aufbietung übermenschlicher Kräfte der Hölle entrannen, die verdiente Ehrerbietung erwiesen werden. Unter den zahllosen Deutschen, die sich an dem Marsch beteiligten, waren, wie in den Vorjahren, Aktivisten aus Dortmund. Insgesamt ließ sich das Teilnehmerfeld als eine Mischung aus Nationalisten, Militaria-Anhängern und Outdoorsportlern beschreiben, welche die schwierige Strecke, die überwiegend durch Gebirge führt und deren Absolvierung eine körperliche Höchstleistung ist, auf sich nahmen.


Am Rande demonstrierten 50 Linksextremisten unter starkem Polizeischutz. Gerüchten zufolge sollen ungarische Kameraden diese Provokation nach Beendigung der Antifa-Kundgebung angemessen beantwortet haben.


Am Treffpunkt des Marsches fanden sich mehrere tausend Menschen ein


Die Marschteilnehmer gingen zunächst in kleinen Gruppen durch Budapest


Ein Soldatengrab am Wegesrand


Beschilderung, inklusive Propagandaplakaten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts


An dieser Stelle im Budapester Umland ruht ein unbekannter deutscher Soldat. Einer von vielen.


Die Strecke führte durch schwieriges Terrain, auch die Nacht machte den Teilnehmern zu schaffen


Für die meisten Teilnehmer endete der Marsch erst im Morgengrauen

Vernetzung und ein internationales Konzert am Samstagabend

In den Abendstunden fand zudem zentral im 3. Budapester Stadtbezirk ein Rechtsrock-Konzert statt, bei dem Musikgruppen aus Ungarn und Italien sowie die deutsche Band „Blutzeugen“ auftraten. Für die meisten Teilnehmer des Marsches war ein Besuch zeitlich nicht möglich, schnelle Läufer der 25 bzw. 35 Kilometer schafften es jedoch. Auch bei dieser Veranstaltung, die ebenfalls in den Kontext der „Festung Budapest“-Veranstaltungen gestellt wurde, fanden sich mehrere hundert Besucher ein. Bereits am Freitagabend (8. Februar 2019) bestand zudem die Möglichkeit, in einer eigens angemieteten Bar in der Budapester Innenstadt bei einem Treffen der internationalen Delegationen alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Ein Dank gilt an dieser Stelle den ungarischen Kameraden der „Legio Hungary“ für die Organisation und die am gesamten Wochenende erfahrene Gastfreundschaft.

Gemeinsam für Europa, gemeinsam für die deutsch-ungarische Völkerfreundschaft!

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

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