Festung Budapest: Dortmunder Aktivisten nahmen auch 2020 am ehrenhaften Gedenken teil!

Jedes Jahr finden sich am ersten Februarwochenende tausende europäische Nationalisten in der ungarischen Hauptstadt Budapest ein, um an den Festungskampf zu erinnern, der zwischen Oktober 1944 und Februar 1945 zu den verlustreichsten Auseinandersetzungen gehörte, die um europäische Großstädte im gesamten 2. Weltkrieg geführt wurden. In einem heldenhaften Kampf stemmten sich Soldaten der Wehrmacht und der ungarischen Armee gegen die vorrückenden Sowjets, denen es jedoch – unter massiven Verlusten – gelang. Als die Lage aussichtslos wurde, versuchten die Verteidiger Budapests am 11. Februar 1945 den Ausbruch, doch von etwa 45.000 Soldaten erreichten lediglich 800 der Rückzug, der Rest fand seinen Tod in den Wäldern rund um die ungarische Hauptstadt, noch heute sind die wenigsten Toten identifiziert oder gar angemessen beerdigt, der Boden ist vom Blut der besten Söhne des ungarischen und deutschen Volkes getränkt. Um an diesen gemeinsamen, europäischen Befreiungskampf zu erinnern, finden jährlich rund um den „Tag der Ehre“, sowie das Gedenken zur „Festung Budapest“ verschiedene Veranstaltungen statt, an der sich auch zahlreiche Nationalisten aus anderen, europäischen Ländern einfinden. Auch am 8. Februar 2020 fanden sich Aktivisten der Partei DIE RECHTE ein, um den Gefallenen würdig zu gedenken und ihr Opfer in Erinnerung zu rufen.


Diszipliniert zogen die Teilnehmer zum Soldatenehrenmal

Große Zeremonie mit 800 Teilnehmern am Soldatenehrenmal

Das größte, öffentliche Gedenken fand mit etwa 800 Teilnehmern an einem Soldatenehrenmal im Herzen Budapests statt. Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot, sowie überschaubaren Gegenprotesten, fanden sich Teilnehmer aus vielen, europäischen Ländern ein. Als Redner traten Aktivisten der veranstaltenden „Legio Hungary“, die ebenso wie die Partei DIE RECHTE im „Festung Europa – Bündnis“ organisiert ist und der ungarischen Hammerskins auf. Als deutscher Vertreter sprach der Auslandsbeauftragte der Partei DIE RECHTE, Matthias Deyda, der verdeutlichte, dass es die Aufgabe der nachfolgenden Generationen ist, das politische und weltanschauliche Erbe zu bewahren und den Kampf unserer Ahnen fortzuführen. Zudem gab es beim Gedenken musikalische Beiträge, u.a. das Lied vom treuen Kameraden und die Nationalhymnen von Ungarn und Deutschland. Vertreter vieler ungarischer Organisationen legten Kränze nieder, auch internationale Gäste, etwa aus Bulgarien, Frankreich und Russland, brachten Gestecke mit.


DIE RECHTE – Auslandsbeauftragter Matthias Deyda bei seinem Redebeitrag


Auch eine deutsche Delegation war bei der Gedenkzeremonie vertreten

Ausbruch60-Marsch und Konzert am Abend

Erneut starteten tausende Teilnehmer beim sogenannten Ausbruch60-Marsch, der den Weg der Soldaten von 1945 verfolgte und ihre Anstrengung vor Augen führen soll, auch Aktivisten der Partei DIE RECHTE beteiligten sich am Marsch. Am Abend fand zudem ein größeres Konzert statt, bei dem ebenfalls Musikgruppen aus verschiedenen Ländern auftraten – auch die deutsche Band „Flak“ spielte bei dem Konzert, ihrem Frontmann, dem bekannten Sänger Phil, wurde jedoch durch deutsche Behörden die Ausreise verwehrt, angeblich könnte sein Auftritt dem Ansehen der Bundesrepublik im Ausland schaden. Solche kurzfristigen Ausreiseuntersagungen bei internationalen Veranstaltungen im europäischen Ausland nehmen in den letzten Monaten stark zu, so dass von nationaler Seite zu prüfen sein wird, inwieweit effektiver Rechtsschutz gegen diese Schikanen betrieben werden kann, immerhin gehört Ungarn nicht nur zu EU, sondern sogar zum Schengenraum, so dass ein solches Ausreiseverbot noch fraglicher wirkt.

Ein Dank gilt auch in diesem Jahr den Organisatoren der „Legio Hungary“, sowie den Mitwirkenden an den vielen anderen Veranstaltungen. Gemeinsam für Europa, gemeinsam für die deutsch-ungarische Völkerfreundschaft!

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