Fahndung nach Räubern: Dortmunder Polizei macht Südländer zu “Ostdeutschen”

Wenn es darum geht, die Herkunft von gesuchten Straftätern gegenüber der Öffentlichkeit zu verschleiern, ist sich die Dortmunder Polizei offensichtlich für keine noch so peinliche Formulierung zu schade. Erst am Sonntag (3. Dezember 2017) berichtete das DortmundEcho über einen Raub zum Nachteil zweier Jugendlicher, welcher in der Nähe des Hauptfriedhofes von einer Gruppe Südländer begangen worden war. Mittlerweile zeichnet sich ab, daß die gleiche Gruppe für mehrere Raubüberfälle verantwortlich sein könnte, bei denen immer nach einem ähnlichen Muster vorgegangen worden war, die weiteren Taten sollen sich am 18.11.2017 an der Haltestelle Kohlgartenstraße und am 30.11.2017 an der Haltestelle Westfalenhallen ereignet haben, es wurden jeweils minderjährige Opfer von ihren Handys sowie mitgeführtem Bargeld „erleichtert“.

In der Pressemitteilung vom 3. Dezember 2017 wurde die Tätergruppe eindeutig beschrieben und charakterisiert: „Die Täter sprachen während der Tat in einem gebrochenen Deutsch. Nach Zeugenangaben hatten alle vier südländisches Aussehen.“ Wenige Tage später findet sich in der neuen Pressemitteilung der Polizei kein Hinweis auf einen Migrationshintergrund der Tatverdächtigen oder die Aussprache in gebrochenem Deutsch, ganz im Gegenteil: Plötzlich heißt es, „möglicherweise könnte einer der Tatverdächtigen auffällig langes dunkles Haar haben und mit einem Akzent, der als “ostdeutsch” beschrieben wurde, sprechen“. Aus einer Bande mutmaßlicher Südländer, die nur gebrochenes Deutsch spricht, werden plötzlich Sachsen, Thüringer oder Brandenburger. Es fragt sich, für wie dämlich die Dortmunder Polizei ihre eigene Bevölkerung verkaufen möchte!

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

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