In Dortmund-Dorstfeld herrschen Zustände, die jeder Beschreibung spotten: Seit gut zwei Monaten führt Polizeipräsident Gregor Lange (SPD) eine Art „Kleinkrieg“ gegen die örtliche Bevölkerung durch, deren Sicherheitsgefühl angeblich aufgrund von „rechten Nachbarn“ beeinträchtigt wäre und deshalb durch 24-stündige Präsenz von Beamten erhöht werden solle. Tatsächlich werden jene Polizisten aber nicht nur aus Brennpunkten unserer Stadt abgezogen, sondern verharren zumeist statisch in ihren Fahrzeugen am Wilhelmplatz, wo nicht einmal herkömmliche Kriminalität in nennenswertem Ausmaß zu verzeichnen ist, geschweige denn die so berüchtigten „Straftaten von Rechts“. Neuer, trauriger Höhepunkt in dieser unfaßbaren Verschwendung von Ressourcen: Am Donnerstagabend (1. Dezember 2016) stellten Anwohner in der Spichener Straße fest, daß in ihre Wohnung eingebrochen worden war. Sofort informierten sie die Polizei und erwarteten eine zeitnahe Hilfe, ggf. könnten sich sogar Hinweise auf noch flüchtende Täter ergeben. Doch die Opfer des Wohnungseinbruches wurden nicht nur enttäuscht, sondern sogar verhöhnt: Zunächst erklärte der Polizeibeamte demnach, es seit aktuell kein Fahrzeug verfügbar, weshalb sie sich bis zum Eintreffen der Polizei gedulden sollten. Auf Nachfrage, warum nicht die Streife, die am Wilhelmplatz positioniert ist (bis 20.30 Uhr ein Streifenwagen, danach Schichtwechsel zum „Zivildienst“) ausrücken würde, wurde entgegnet, diese sei dort (im Rahmen des Präsenzeinsatzes „gegen Rechts“) unabkömmlich. Obwohl der Tatort maximal 200 Meter entfernt und sogar in Sichtweite des Wilhelmplatzes liegt, weigert sich die Polizei, auszurücken. Doch damit nicht genug.

Spurensicherung erfolgte sogar erst am Folgetag

„Passend zur dunklen Jahreszeit ruft das Polizeipräsidium nun den Tatortdienst Wohnungseinbruch ins Leben“ brüstete sich die Polizei wenige Stunden vor dem Einbruch mit einer Aufnahme von Einbrüchen durch die neuaufgestellte Spurensicherung, die angeblich in Doppelschichten arbeiten würde und schnelle Aufnahme von Sachverhalten ermöglichen würde. Tatsächlich wurden die Betroffenen aber auch von dieser Spurensicherung zunächst alleinegelassen und mußten in der Wohnung, in der am nächsten Tag (!) Spuren gesichert werden sollten, sogar übernachten. Letztendlich erfolgte die Aufnahme des Einbruchs erst am Freitagvormittag (2. Dezember 2016), selbstredend dürften in der langen Zeitspanne bereits Spuren verlorengegangen sein, zumal die Betroffenen sich in dieser Zeit auch in ihrer Wohnung bewegen mußten. Deutlich wird durch diesen unglaublichen Vorfall, wie offen die Polizeiführung ihren Kurs des staatlich verordneten Antifaschismus durchsetzt und dabei die Bevölkerung zunehmend ihrem Schicksal überläßt, während Beamte für medial ausgeschlachtete Symboleinsätze „gegen Rechts“ zweckentfremdet werden.

Erneuter Infostand gegen einseitige Polizeiarbeit in Dorstfeld

Während die Spurensicherung dabei war, den Tatort aufzusuchen, führten Aktivisten der Partei DIE RECHTE eine erneute Infomahnwache am Dorstfelder Wilhelmplatz durch. Mit einer kleinen Tradition durch die vergangenen Wochen, entwickelt sich die Aktion wöchentlich zum Anlaufpunkt für Bürger, die das Gespräch suchen oder ihren Unmut über die Zustände in Dorstfeld zum Ausdruck bringen, wobei deutlich wird, daß die Polizeiführung mit ihrem Präsenzeinsatz letztendlich genau dazu beiträgt, vielen Bewohnern aufzuzeigen, mit welch überzogenen Maßnahmen gegen junge Menschen vorgegangen wird, die friedlich und im Rahmen der geltenden Gesetze eine politische Meinung vertreten, während Kriminelle, etwa in der Nordstadt, „freie Bahn“ haben. Selbstredend hält sich das Verständnis für diesen Irrsinn in sehr engen Grenzen. Nicht zuletzt war deshalb der jüngste Einbruch, der fast unter Polizeiaufsicht erfolgte, ein heiß diskutiertes Thema, das innerhalb der Dorstfelder Bevölkerung als handfester Skandal aufgenommen wird. Und das zu Recht.

Quelle: DortmundEcho

Leave a Reply

Your email address will not be published.