Dortmunder SPD im freien Fall: Bundestagsabgeordneter Marco Bülow ausgetreten!

Dortmunder SPD im freien Fall: Bundestagsabgeordneter Marco Bülow ausgetreten!

Die Nachricht verbreitete sich am Montagabend (26. November 2018) rasant: Auf einer Wahlkreiskonferenz hatte Marco Bülow, einer von zwei Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordneten, mitgeteilt, die Partei zeitnah zu verlassen. Schon lange galt Bülow, der sich als Gegner der Großen Koalition positionierte, als unbequemer Geist in der Partei, zuletzt wurde er in den eigenen Reihen stark für seine Unterstützung der „Aufstehen“-Bewegung angefeindet, die von Sarah Wagenknecht (Linke) und ihrem Umfeld geschaffen wurde und zuletzt auch in Dortmund Anhänger mobilisierte.

Zuletzt hatte der rote Politiker davor gewarnt, daß der SPD ein weiterer Absturz bevorsteht, wenn nicht aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt wird. Offenbar hat Marco Bülow die Hoffnung verloren, daß die Partei noch einmal reformiert werden könne. Für Dortmunds Genossen bedeutet der Verlust des Mandates nicht nur einen Rückgang der eigenen Infrastruktur sowie finanzielle Entbehrungen, sondern dürfte auch Folgewirkungen bis auf unterste Ebenen haben. Bülow ist in lokalen Parteikreisen beliebt und gilt als jemand, der sich traut, auch – aus Sicht der SPD – unbequeme Positionen zu vertreten. Gut möglich, daß damit eine Austrittswelle ausgelöst wird. Die Dortmunder SPD befindet sich offenbar im freien Fall. Gut so, langsam gibt es die Quittung für eine volks- und bürgerfeindliche Politik!


Zerfällt die SPD in rekordverdächtiger Geschwindigkeit, um einem Verbot zu entgehen?

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

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