Der ehemalige Dortmunder Feuerwehrchef Klaus Schäfer hatte für Donnerstagabend (22. Dezember 2016) zu einer Gedenkveranstaltung aufgerufen, mit der an die zwölf Berliner Terror-Toten erinnert werden sollte, die am Montag einem islamistischen Anschlag zum Opfer fielen. Gleichzeitig wollte Schäfer mit der Versammlung ein Protestzeichen gegen die aktuelle Asyl- und Einwanderungspolitik setzen.

Nachdem die Dortmunder Polizei das Gedenken nicht an der Katharinentreppe gegenüber des Hauptbahnhofes genehmigt hatte und dies mit der Sicherheitslage rund um den Weihnachtsmarkt begründete, fanden sich am „Platz von Buffalo“, zwischen Westentor und Wall, ungefähr 80 bis 100 Teilnehmer ein, darunter Vertreter verschiedenster Organisationen, Gruppierungen und Parteien, von der AfD, über Die Rechte und NPD bis zum 3. Weg.

Erinnerung: Blumen, Kerzen und eine Gedenkminute

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Klaus Schäfer selbst, der zunächst die rechtswidrige Asylpraxis in der Bundesrepublik thematisierte, welche eine Gefährdung der Bevölkerung darstellt und ihren traurigen (bisherigen) Höhepunkt in den Berliner Anschlägen fand. Gleichzeitig rief Schäfer dazu auf, gegen diese Zustände aufzustehen und der Islamisierung Deutschlands zu begegnen.

In Gedenken an die zwölf Berliner Toten wurden Kerzen entzündet sowie Blumen niedergelegt und eine Gedenkminute abgehalten, um an die unschuldig gestorbenen Landsleute zu erinnern.

Nach Schäfer folgte als Gastredner Michael Brück von der Partei DIE RECHTE, welcher in seinem Beitrag ebenfalls die Einwanderungspolitik der Herrschenden kritisierte. Ihren Ausklang fand die etwa einstündige Veranstaltung mit abschließenden Worten Schäfers, der seine Veranstaltung mit dem gemeinsamen Singen des Deutschlandliedes beendete.

Gegenproteste oder Störungen jeglicher Art waren, trotz Aufrufen im Vorfeld, während des gesamten Versammlungsverlaufes im übrigen nicht zu verzeichnen, Dortmunds linksextreme Szene scheint nach ihrem mobilisierungstechnischen Dauertief nun zusätzlich im Winterschlaf zu stecken. Erfreulicherweise blieben somit auch provozierende Zwischenrufe, mit denen ein würdiges Gedenken gestört werden könnte, aus – die Gedenkveranstaltung darf deshalb als gelungen betrachtet werden, wenngleich der Anlaß der Zusammenkunft trauriger kaum sein könnte.

Angesichts der düsteren Zukunftsprognosen, dürften sich solche Veranstaltungen aber durchaus häufen, wenn nicht ein Umdenken breiter Bevölkerungsteile stattfindet. Der Einsatz von Klaus Schäfer, der seine Erfahrungen als ehemaliger Spitzenbeamter der Stadt Dortmund in den politischen Widerstand einbringt, ist ein Beitrag zu diesem Umdenken, verdient Anerkennung und mag dazu beitragen, weitere Augen zu öffnen!

Quelle: DortmundEcho

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