Dortmund: Vertreter aus Bulgarien referierten über das Leben von Hristo Lukov

Jedes Jahr im Februar fliegen Aktivisten – auch aus Dortmund – in die bulgarische Hauptstadt Sofia, um am Lukovmarsch teilzunehmen, der an den von Kommunisten ermordeten General Hristo Lukov erinnert. Um einerseits für die Demonstration, die unter großer, medialer Aufmerksamkeit stattfindet, zu werben, aber andererseits auch die Hintergründe zu vermitteln, konnten am Freitagabend (6. Dezember 2019) Vertreter des „Bulgarischen Nationalbundes (BGNS)“, mit denen DIE RECHTE seit vielen Jahren zusammenarbeitet und die ebenfalls im „Bündnis Festung Europa“ organisiert sind, begrüßt werden. In einem interessanten Vortrag schilderten sie die Geschichte Bulgariens im 20. Jahrhunderts unter Berücksichtigung der verschiedenen Balkankriege, die noch vor dem 1. Weltkrieg den Grundstein für die bulgarische Außenpolitik legten und in denen das Wirken von Hristo Lukov begann. In dem Vortrag wurde der Bogen zum zweiten Weltkrieg gespannt, in dem sich Lukov für eine aktive Unterstützung Deutschlands aussprach und kurz, bevor er als General diesen Plan umsetzen konnte, in seinem Wohnhaus in der Innenstadt von Sofia ermordet wurde. Der Vortrag vermittelte viele Hintergründe, die über das bisherige Wissen hinausgehen, zudem wurde über die Entwicklung des Lukovmarsches in den vergangenen Jahren berichtet, der immer wieder Ziel staatlicher Schikanen war, aber dennoch erfolgreich juristisch und praktisch durchgesetzt werden konnte. Auch im Februar 2020 heißt es wieder: General Hristo Lukov! Und wie jedes Jahr, werden wieder Deutsche in der bulgarischen Hauptstadt auf die Straße gehen und ein Zeichen der europäischen Solidarität setzen, gemeinsam für freie Vaterländer und eine würdige Erinnerung an die Helden unserer Völker!

Ein Dank gilt den bulgarischen Kameraden für ihren Besuch in Dortmund!

Quelle: „DortmundEcho“ / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

Leave a Reply

Your email address will not be published.