Nur wenige Meter von den Leichtbauhallen an der Stadtkrone-Ost, in denen aktuell mehrere hundert Asylbewerber untergebracht sind, hat sich ein schwerer Zwischenfall ereignet: Am Dienstagabend (5. Juli 2016), gegen 20.35 Uhr, befand sich eine 37-jährige Joggerin auf einem Fußweg zwischen der Rütlistraße und Ludwig-Lohner-Straße, als sie – nach Angaben der Polizei – plötzlich von einem unbekannten Mann verfolgt wurde. Als die Dortmunderin auf ihren Verfolger aufmerksam wurde, erblickte sie, wie dieser seine Hose öffnete und begann, sexuelle Handlungen, zunächst an sich selbst, vorzunehmen. Bei diesem Anblick schrie die bedrängte Joggerin um Hilfe, was den perversen Täter dazu veranlaßte, sich auf sie zu stürzen und im Brust-, sowie Pobereich zu begrapschen. Nur durch massive Gegenwehr gelang es der Frau, den Angriff abzuwehren – als sich die Rolladen eines benachbarten Hauses öffneten und Anwohner auf die Situation aufmerksam wurden, ergriff der Täter letztendlich die Flucht in Richtung des Hauptfriedhofes.

Täter soll jugendlicher Schwarzafrikaner sein

Die Dortmunderin beschrieb den Tatverdächtigen wie folgt: – Ca. 16 Jahre alt, ca. 160 cm groß, Schwarzafrikaner, kurze zu Locken gedrehte Haare, bekleidet mit hellgrauen Baumwollshorts, hellgrauem Kapuzenpullover, er trug eine Beuteltasche – einem Turnbeutel ähnlich“, heißt es im Polizeibericht über die Herkunft des Täters. Ob ein Zusammenhang mit der wenig entfernt gelegenen Asylunterkunft besteht, kann aktuell nur spekuliert werden, liegt jedoch angesichts des Tatorts sowie dem augenscheinlichen Migrationshintergrund des Angreifers nahe. Die Polizei ist dringend auf Zeugen angewiesen, um die Sexattacke aufzuklären. Positiv ist an dieser Stelle anzumerken, daß der Lokalsender „Radio 91.2“ die Fahndung unterstützt und die Täterherkunft in einem Radiobeitrag offen nennt – ganz im Gegensatz zu den „Ruhr Nachrichten“, die jüngst für Negativschlagzeilen sorgten, als die ethnische Herkunft eines gesuchten Kriminellen bewußt verschwiegen wurde. Auch in dem Bericht über den neuesten Überfall wird kein Wort zur Hautfarbe des Angreifers verloren – diese Information wird der Bevölkerung offenbar bewußt vorenthalten.

Quelle: DortmundEcho

Bild: M.E. | pixelio.de  

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