NRW-Landtagsabgeordnete (SPD) fordert Abschaffung von Abtreibungsschutz-Paragraphen

Bundesweit machen derzeit linke und linksextremistische Kreise gegen § 219a des Strafgesetzbuches mobil, der die „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“ unter Strafe stellt – in erster Linie richtet sich dieser Paragraph, der zum Schutz des ungeborenen Lebens eingeführt wurde, an Ärzte, die zwar auf Nachfrage schwangerer Frauen mitteilen dürfen, Abtreibungen vorzunehmen, aber eben nicht offensiv für eine Abtreibung werben dürfen. Der Hintergedanke ist logisch und nachvollziehbar: Wer wirklich, aus welcher Lebenslage auch immer, über eine Abtreibung nachdenkt, erhält beim Arzt Hilfe, es soll jedoch niemand zugunsten einer Abtreibung und Tötung des ungeborenen Kindes beeinflußt werden. Während der Paragraph, der seinen Ursprung weit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert hat, über Jahrzehnte nicht angetastet wurde, ist in Zeiten von Genderwahnsinn und Homo-Ehe offenbar – verkappt als Stärkung der individuellen Freiheit von Ärzten – ein weiterer Schritt geplant, das herkömmliche Familienmodell durch eine weitere Liberalisierung des Abtreibungsrechts (und des öffentlichen Umgangs damit) zu untergraben, sowie den Wert des ungeborenen Embryos weiter zu reduzieren, denn eine Aufhebung des Werbeverbots würde als direkte Folge einen weiteren Anstieg von Abtreibungen mit sich bringen.

SPD-Politikerin Butschkau provoziert mit Forderung

Ihren Ausgangspunkt fand die Debatte um die geforderte Abschaffung von § 219a StGB in der Verurteilung einer Gießener Ärztin, die auf ihrer Seite für Schwangerschaftsabbrüche geworben hatte. Eindeutig Stellung bezog am Dienstag (12. Dezember 2017) die Dortmunder SPD-Landtagsabgeordnete Anja Butschkau, die ihr Direktmandat in den Bezirken Lütgendortmund, Hombruch und Hörde gewann: Butschkau zeigt ein Plakat mit der durchgestrichenen Aufschrift „§ 219a“ – so, wie es auch die Gegner des Abtreibungsschutz-Paragraphen vor dem Gießener Landgericht hochgehalten haben. Vielleicht denken ihre Wähler bei der nächsten Landtagswahl daran – wichtiger ist aber bereits jetzt eine klare Positionierung, denn eine Bundestagsmehrheit aus SPD, Grünen und Linkspartei, sowie einer noch zögernden, aber verhalten zustimmenden FDP, haben sich die Abschaffung des Paragraphen zum Ziel gesetzt und treiben „ihre“ Agenda damit weiter voran.

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

Bild: Screenshot Facebook.com

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