Ungebetener Besuch in Dortmund: Für den kommenden Montag (27. Juni 2016) hat sich NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) angekündigt, der nicht nur durch seine erfolglosen Verbotsversuche im „Kampf gegen Rechts“ oder durch die regelmäßige Kriminalisierung von Fußballanhängern von sich Reden macht, sondern einer der politischen Verantwortlichen für die Kölner Silvesternacht ist. Jägers Behörde, das nordrhein-westfälische Innenministerium, verweigerte nicht nur im Vorfeld des 31. Dezember 2015, ausreichend Beamte in die Kölner Innenstadt zu entsenden, sondern Jäger persönlich richtete im Nachgang die Kritik gegen die Kölner Polizei, von der auch gleich ein Bauernopfer gefordert wurde, um sich selbst aus der Schußlinie zu nehmen. Mit seinem NRW-Justizminister Thomas Kutschaty im Gepäck, der sich nach der Kölner Silvesternacht sogar den Zorn einiger Polizisten zuzog, welche den verharmlosenden Umgang mit den schrecklichen Ereignissen rügten, wollen die beiden Sozialdemokraten in der südlichen Dortmunder Innenstadt beiwohnen, wenn das „Haus des Jugendrechts“ eröffnet wird, einer neuen Sammelstelle zur Bekämpfung von Jugendkriminalität, bei der Vertreter von Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe unter einem Dach arbeiten.

Mahnwache gegen unerwünschte Gäste angemeldet

Um deutlich zu machen, wie paradox die Selbstinszenierung von Jäger und Co. als „Kämpfer für die öffentliche Ordnung“ ist, wenn bis heute keine Konsequenzen aus der Kölner Silvesternacht gezogen wurden und vor allem die eigene Verantwortung kontinuierlich abgestritten wird, hat DIE RECHTE eine Mahnwache in unmittelbarer Nähe zum „Haus des Jugendrechts“ angemeldet. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr an der Ecke Landgrafenstraße / Alter Mühlenweg. Der Versammlungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die U-Bahnstation „Polizeipräsidium“ erreichbar. Unterstützung ist gerne gesehen, denn es gilt, Vertretern der etablierten Politikerkaste überall dort entgegenzutreten, wo sie sich in Szene rücken wollen. Die Botschaft ist klar: Ralf Jäger und Thomas Kutschaty sind in Dortmund nicht willkommen!

Quelle: DortmundEcho

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