Die Dortmunder Nordstadt kommt nicht zur Ruhe: Schon wieder hat es einen schweren Zwischenfall in der Stahlwerkstraße gegeben, jenem Viertel, in dem seit mehreren Jahren rivalisierende südländische Banden um Drogenreviere und Macht kämpfen.

Nachdem seit dem Frühjahr 2015 die Kämpfe immer wieder eskalieren und die Staatsmacht – von symbolischen „Präsenzaktionen“ abgesehen – dem Treiben tatenlos zuschaut, ereignete sich am Mittwochnachmittag (22. Februar 2017) erneut eine Schießerei in Dortmunds gefährlichster Straße. In einer ersten Presseerklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft wird angegeben, daß ein unbekannter Täter gegen 14.10 Uhr mehrere Schüsse auf das „Café BarCardi“ abgegeben hätte, ein Etablissement, welches u.a. auch von jenem Milieu frequentiert wird, das für Drogenhandel und Zuhälterei verantwortlich gemacht wird. Obwohl sich in dem Lokal mehrere Personen befanden, blieb es bei Sachschäden an der Verglasung, Verletzungen oder gar Todesopfer gab es bei diesem Zwischenfall nicht. Angesicht der Gesamtumstände ist jedoch davon auszugehen, daß es sich erneut um eine Kampfhandlung im südländisch-arabisch dominierten Kriminellenmilieus des Borsigplatzviertels gehandelt hat.

“Ruhr Nachrichten“ verschweigen Herkunft des Schützen

Auch das Lokalblatt „Ruhr Nachrichten“ berichtet über die Schußabgabe – freilich ohne, daß dabei die Hintergründe des Bandenkrieges, der am Borsigplatz tobt, näher erläutert werden. Doch nicht einmal die Täterbeschreibung wird von der Polizei vollständig übernommen: Zeugen beschreiben den Schützen als etwa 25 bis 35 Jahre alt, 1,80 m bis 1,85 m groß und von schlanker Statur. Er trug demnach einen dunklen Dreitagebart, schwarzen Kapuzenpulli und eine blaue Jeans. Außerdem sei er von „südländischem, nordafrikanischem Aussehen“ – ein kleiner Hinweis, der im Artikel des Mainstreammedienblattes „zufällig“ fehlt. Obwohl eine Mordkommission ermittelt und es sich um ein schweres Verbrechen handelt, verschleiern die „Ruhr Nachrichten“ die Täterherkunft und tragen damit mindestens zur Desinformation der Bevölkerung bei. Jeder, der mit offenen Augen durch Dortmund geht und dabei auch zwischen den Zeilen der „offiziellen“ Presse lesen kann, sollte jedoch längst erkannt haben, daß die Situation in unserer Stadt zunehmend außer Kontrolle gerät. No-Go-Areas, in denen schwerste Straftaten an der Tagesordnung sind, gibt es längst und es reicht dazu ein Blick in die Straßen zwischen Nordmarkt und Borsigplatz. Ganz gleich, welche Relativierungen und Beschwichtigungen aus Richtung von linksgrünen Politikern, Behörden und Medien kommen mögen.

Quelle: DortmundEcho

Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

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