Etwa 90 Teilnehmer – und damit deutlich mehr, als ursprünglich bei einer kurzen Mobilisierungszeit erwartet – fanden sich am Freitagabend (2. September 2016) zu einer Mahnwache am Schleswiger Platz, mitten im Nordmarkt-Viertel ein, um der Ghettoisierung des Stadtteils entgegenzutreten. Trotz großspurigen Ankündigungen, „Nazis“ vertreiben zu wollen, blieb die Mobilisierung der linken Szene, welche die Straßenzüge rund um den Nordmarkt für sich beanspruchen möchte, vergleichsweise gering und dürfte zahlenmäßig unter der rechten Teilnehmerzahl gelegen haben. Insgesamt konnte die Veranstaltung ohne nennenswerte Störungen durchgeführt werden, bei der An- und Abreise kam es zu Scharmützeln zwischen Gegendemonstranten und der Polizei, die kurzzeitig mit der Situation überfordert wirkte, gegen harmlose Antifaschisten jedoch ansonsten überwiegend souverän auftrat.


Mehrere Redner thematisierten die katastrophalen Zustände in der Nordstadt

Anwohnerzuspruch bei Protest gegen Ghettoisierung

Über Dortmund hinaus ist die Nordstadt – und vor allem das Nordmarktviertel – für die voranschreitende Ghettoisierung, die sich unter anderem in einem Ausländeranteil von über 80 % ausdrückt, bekannt. Wie bei vergangenen Aktionen in der Nordstadt, erhielt die Mahnwache der Partei DIE RECHTE erneut Zuspruch von Anwohnern, die sogar spontan ihre Unterstützungsunterschriften für die Landtagswahl 2017 abgaben – entgegen linker Versuche, die Nordstadt für sich zu reklamieren, erreichte DIE RECHTE bei der Kommunalwahl im Mai 2014 in jenem Bereich ein fast zweistelliges Ergebnis und ist auch in der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord vertreten. Es ist deshalb nur konsequent, daß gerade jene Stadtteile, in denen die deutsche Restbevölkerung zunehmend zur Minderheit wird oder bereits geworden ist, nicht aufgegeben werden, sondern genau dort der Widerstand eine laute Stimme ertönt. Begriffe wie Sicherheit, Recht und Ordnung müssen auch in der Nordstadt wieder mit Inhalten gefüllt werden. Dafür gilt es weiterhin einzutreten und deutlichzumachen, daß kein Straßenzug Dortmunds aufgegeben wird – auch und gerade nicht in den sozialen und ethnischen Brennpunkten!

Quelle: DortmundEcho

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