Mit Messern, Eisenstangen, Stöcken, Macheten und Metallketten überfiel ein Mob von mindestens acht Albanern Ende August 2015 Schüler der Hauptschule Hörde (das „DortmundEcho“ berichtete seinerzeit), ein Junge wurde schwer verletzt. Schockiert von der Brutalität des Angriffs, konnte der Schulbetrieb an den folgenden Tagen nur unter Polizeischutz ermöglicht werden – der Aufschrei der Pädagogen war groß, selbst Fernsehberichte über den Schulbetrieb folgten. Lediglich die Herkunft der Täter wurde, wie bei solchen Taten üblich, in den Medien verschleiert. Knapp ein Jahr nach dem Angriff hat die Staatsanwaltschaft Dortmund mittlerweile Anklagen vor einem Jugendschöffengericht erhoben,

Fünf Anklagen und drei flüchtige Täter

Ermittelt werden konnten insgesamt acht Tatverdächtige, die aus Albanien bzw. dem Kosovo stammen. Während fünf der jungen Männer, die laut „Ruhr Nachrichten“ allesamt älter als 16 Jahre sind, demnächst mit einem Gerichtsverfahren rechnen müssen, sind drei Täter weiter auf der Flucht, ihre Adressen waren nicht zu ermitteln. Es ist davon auszugehen, daß sich die Einwanderer in ihre Heimat abgesetzt haben – sie sind zukünftig zur Fahndung ausgeschrieben, ein Haftbefehl besteht jedoch nicht, sodaß unklar ist, ob jemals ein Verfahren gegen die Flüchtigen geführt wird. Der Rest der Brutalo-Truppe, die skrupellos gegen Hörder Schüler vorging, wird sich zumindest demnächst auf der Anklagebank wiederfinden – abzuwarten bleibt, ob die Taten auch angemessen gesühnt werden oder der Migrantenbonus einmal mehr zu einem milden Urteil führt.

Quelle: DortmundEcho

Bild: Michael Grabscheit / pixelio.de

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