Trotz öffentlicher Mobilisierung fand sich am Freitagabend (21. April 2017) nicht ein einziger linker Gegendemonstrant ein, welcher gegen eine Mahnwache der Partei DIE RECHTE in Eving demonstrieren wollte. Durch die beharrliche und konstante Arbeit der nationalen Opposition ist es mittlerweile, bis auf seltene Ausnahmen, möglich, Inhalte ohne Störungen an die Bevölkerung zu vermitteln – nicht zuletzt deshalb nutzten zahlreiche Evinger die Möglichkeit, den Redebeiträgen der rechten Aktivisten zu lauschen oder die verteilten Flugblätter mitzunehmen.

Während der rund einstündigen Versammlung mobilisierten die Anhänger der Partei DIE RECHTE zu den Maidemonstrationen, die am Tag der Arbeit in Dortmund und Essen stattfinden, sowie zur Landtagswahl am 14. Mai 2017, bei welcher DIE RECHTE im Wahlbezirk 2, zu dem u.a. Eving gehört, als einzige Partei „Rechts der CDU“ antritt und sich deshalb gute Chancen ausrechnet, ein vorzeigbares Wahlergebnis zu erzielen, das von den Blockparteien als „Schlag ins Gesicht“ empfunden wird. Unabhängig vom Ausgang der Wahl, betonten die Redner jedoch, daß es in erster Linie Ziel der nationalen Oppositionspartei sei, Menschen mit Inhalten zu erreichen und zur aktiven Mitarbeit zu bewegen.

Gerade im Stadtbezirk Eving ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die lokale Verankerung weiter voranzutreiben und in den einzelnen Vierteln noch präsenter zu sein. Die Mahnwache, bei der sich im übrigen knapp 50 Aktivisten auf dem Platz vor „Real“ an der Haltestelle „Zeche Minister Stein“ einfanden, verdeutlichte diese Verankerung und war zugleich Startschuß für die heiße Phase des Wahlkampfes in Eving – bereits jetzt werben zahllose Plakate im Stadtteil für DIE RECHTE, auch die ersten Flugblätter haben ihren Weg in die Briefkästen gefunden. In den nächsten Wochen dürfte die Zeit bis zum Wahltag genutzt werden, diese Aktivitäten noch weiter zu intensivieren und auf allen Ebenen, von der Straße, über die Köpfe, bis zur Teilnahme an parlamentarischen Wahlen, in die Offensive zu gehen!

Linke Journalisten kritisieren Untätigkeit / Unfähigkeit des Gegenprotestes

Übrigens: Ein Twitter-Beitrag des linksgerichteten Journalisten Marcus Arndt zeigt, daß der Haussegen in der linken Szene Dortmunds offenbar gehörig schief hängt, denn nicht einmal die „üblichen Verdächtigen“ lassen sich mehr mobilisieren, wenn es darum geht, gegen DIE RECHTE zu protestieren. Offenbar ist die Luft raus, wenn nicht gerade eine „Eventdemo“ in der Nordstadt ansteht oder überregional mobilisiert wird. Auch das ist ein Erfolg, der zeigt, daß politische Freiheiten auf vielen Ebenen durchgesetzt werden, vom juristischen Part, über den aktionistischen Teil, bis hin zum konstanten Aktivismus, mit welchem der politische Gegner vor sich hergetrieben wird!

Quelle: DortmundEcho

Leave a Reply

Your email address will not be published.