Die Eröffnung des neuen Asylheimes an der Lindenhorster Straße ist Anlaß für die Initiative „Eving sagt Nein zum Asylantenheim“, am Freitag (12. August 2016) erneut auf die Straße zu gehen. Die Aktivisten, die bereits in den vergangenen anderthalb Jahren mehreren Asylheimerrichtungen im Stadtbezirk entgegengetreten sind und deren Protest immerhin auch zur Schließung einer besonders umstrittenen Unterkunft an der Osterfeldstraße beigetragen hat, rufen zu einer Protestversammlung auf, die um 19.00 Uhr vor dem Real-Supermarkt an der Straßenbahnhaltestelle „Zeche-Minister-Stein“ stattfinden soll. Ziel ist es, zu unterstreichen, daß keine stillschweigende Akzeptanz der Überfremdungspolitik von Merkel und Co. einsetzt, sondern jede Heimeröffnung ein Grund für Widerstand ist: Diejenigen, die nach Artikel 16a des Grundgesetzes tatsächlich politisch verfolgt sind, machen weniger als zwei Prozent aller Asylantragsteller aus und bräuchten zur Unterbringung einige Wohnhäuser in Dortmund, aber sicherlich nicht dutzende Asylheime im ganzen Stadtgebiet, die teilweise Kapazitäten für mehrere hundert Menschen bieten. Von Begleiterscheinungen wie entstehenden sozialen Konflikten in der Nachbarschaft sowie der Verprassung hunderter Millionen Euro Steuergelder ganz zu schweigen.

Nachfolgend der Kurzaufruf von „Eving sagt Nein zum Asylantenheim“:

Es reicht: Wir sagen Nein zu Errichtung weiterer Asylheime in Eving, aktuell ziehen die ersten Asylbewerber in die neue Unterkunft an der Lindenhorster Straße. Werdet aktiv gegen die gescheiterte Asylpolitik von Merkel und Co., geht auf die Straße. Wir können nicht sämtliche Konflikte der Welt in unserer Heimat lösen!

Beginn der Protestversammlung ist um 19.00 Uhr vor dem Real-Supermarkt an der Haltestelle Zeche-Minister-Stein!

Sagt Euren Bekannten und Freunden Bescheid!

Informationen zur Mahnwache gibt es auch bei einer „Facebook-Veranstaltung“, welche potentielle Teilnehmer auf dem Laufenden hält.

Quelle: DortmundEcho

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