Am heutigen Freitag (18. November 2016) geht die nationale Opposition in Dortmund-Dorstfeld gegen Polizeiwillkür auf die Straße und wird damit ein Zeichen gegen die skandalöse Schwerpunktsetzung der vermeintlichen Sicherheitsbehörde setzen, die sich aus Kriminalitätsbrennpunkten, etwa der Nordstadt, zurückzieht, während gleichzeitig medial inszenierte PR-Aktionen „gegen Rechts“ in Dorstfeld mit einem massiven Kräfteaufwand durchgeführt werden. Gleichzeitig probt die Dortmunder Polizei eine Art Ausnahmezustand in Dorstfeld, um die Bevölkerung in Kollektivhaft zu nehmen – mutmaßlich verfolgt die Behörde dabei einen perfiden Plan.

Treffpunkt um 19.30 Uhr an der Arminiusstraße!

– Beginn der Demonstration ist um 19.30 Uhr an der Arminiusstraße im Dorstfelder Ortksern, wenige Meter von der Bahnstation „Wittener Straße“ und dem Wilhelmplatz entfernt. Wer schon frühzeitig ins Viertel kommt, kann sich an die bekannten Aktivisten wenden, ansonsten empfiehlt es sich, pünktlich zu sein!


Kreis (oben) Treffpunkt „rechts“, Stern (unten) Gegendemo

-Linksextremisten, von (möchtegern-)militanter Antifa bis zum DGB, führen eine Gegenkundgebung am Wilhelmplatz durch.

-Unsere Aufzugstrecke verläuft östlich der Arminiusstraße durch ein dichtbesiedeltes Wohngebiet, sodaß eine hohe Aufmerksamkeit für unsere Forderungen und Inhalte garantiert ist.

-Aktuelle Informationen gibt es auch auf der Facebook-Sonderseite, sowie bei Twitter. Bleibt immer auf dem aktuellen Stand!

Unverhältnismäßiger Großeinsatz: Polizei drangsaliert Dorstfelder Bevölkerung

Obwohl insgesamt lediglich 300 Demonstranten erwartet werden und sowohl die Planung der Demonstration, als auch die spärliche Mobilisierung der linken Szene, keinen Anlaß für einen Großeinsatz geben würden, möchte die Polizei in Dorstfeld einmal mehr Politik betreiben: Zahlreiche Straßen wurden mit Halteverbotsschildern bestückt, Anwohner in persönlichen Gesprächen beraten, notwendige Einkäufe vorzuziehen und am Freitag die Straßen zu meiden, sogar Gewerbetreibende wurde empfohlen, ihre Geschäfte frühzeitig zu schließen – Bilder von Räumpanzern und Wasserwerfern, wie sie bei größeren Demonstrationsgeschehen eingesetzt werden, drängen sich unweigerlich auf. Tatsächlich hat dieses Vorgehen der Polizei System: Obwohl die Beamten lediglich einen Bruchteil des vermutlich eingesetzten Kräfteaufgebotes benötigen würden, soll die Dorstfelder Bevölkerung, die den rechten Aktivisten im Stadtteil überwiegend neutral bis positiv gegenübersteht, gegen diese aufgebracht werden, ganz nach dem Motto „Wegen den Rechten muß ich mein Auto umparken“ oder „Wegen der Demo schaffe ich es nicht pünktlich zu meinem Termin“. Erfreulicherweise erkennen die meisten Bürger diesen perfiden Plan, wie aus zahlreichen, persönlichen Gesprächen deutlich wurde, die im Rahmen der Demonstrationsvorbereitung geführt wurden. Umso wichtiger ist es, diesem polizeilichen Vorgehen unseren Protest entgegenzusetzen und deutlich zu machen, daß diese Behörde mit Sicherheit, Recht und Ordnung momentan kaum noch etwas gemeinsam hat.

Freitagmittag: Letzte Infos bei Mahnwache am Wilhelmplatz abholen!

Wer bereits frühzeitig in Dorstfeld unterwegs ist oder schlichtweg schnell für die letzten Informationen zum Demoabend vorbeikommen möchte: Am Freitagmittag (18. November 2016) findet ab 12.00 Uhr eine Infomahnwache am Wilhelmplatz statt, bei der nationale Aktivisten für Gespräche bereitstehen und noch einmal auf die Veranstaltung, sowie den zu erwartenden, unverhältnismäßigen Polizeigroßeinsatz, hinweisen werden.

Ansonsten gilt: Raus auf die Straße, ab nach Dorstfeld!

Quelle: DortmundEcho

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