Eine störungsfreie Mahnwache führte DIE RECHTE am Donnerstagmittag (3. November 2016) am Wilhelmplatz in Dortmund-Dorstfeld durch: Ziel der Aktion war es, über den Polizeipräsenzeinsatz im Stadtteil aufzuklären, der mit einem ausgeuferten „Kampf gegen Rechts“ begründet wird und letztendlich Polizisten aus wirklich von Kriminalität frequentierten Stadtteilen abzieht, um prestigeträchtig in Dorstfeld – medial inszeniert – präsent zu sein. Statt die Sicherheitsbehörde als politisches Organ zu mißbrauchen, sollte die Polizei endlich wieder den Schutz aller Bürger garantieren, gerade auch in den Brennpunkten unserer Stadt, forderten die Aktivisten und verteilten nicht nur themenbezogene Flugblätter, sondern suchten auch das Gespräch mit Anwohnern. Wie berechtigt die Protestaktion war, wurde wenige Stunden zuvor untermauert, als eine BFE-Einheit der Bundespolizei in den Morgenstunden ein Wohnhaus stürmte, welches überwiegend von „Rechten“ bewohnt wird, um dort einen völlig unverhältnismäßigen Polizeieinsatz durchzuführen, für den überzogen noch eine beschönigende Beschreibung wäre (das „DortmundEcho“ berichtete bereits).

Polizeiliche Realität vs. Empfinden der Dorstfelder Büger

In vielen Gesprächen, die um den Infostand herum geführt wurden, ließ sich einmal mehr feststellen, daß kaum ein Bürger die Anwesenheit von nationalen Aktivisten im Viertel als bedrohlich empfindet. Während die Polizei krampfhaft versucht, ein Bedrohungsszenario aufzubauen, um ihre eigenen Maßnahmen zu rechtfertigen, äußerten selbst ausländische Bewohner Dorstfelds ihr Unverständnis für diesen überzogenen Einsatz und forderten, daß die Beamten doch einmal in der Nordstadt nach Drogendealern, Dieben und Straßenräubern schauen sollten, statt täglich am Wilhelmplatz, wo allerhöchstens Passanten die Beamten nach der Uhrzeit fragen, gelangweilt herumzustehen. Obwohl die Polizeiführung den Termin im Vorfeld veröffentlicht hatte (wohl mit dem Ziel, linksextreme Gegenproteste zu unterstützen), fanden sich keine Gegendemonstranten ein, lediglich eine Handvoll unvermeidlicher Journalisten (oder jene, die sich dafür halten) verweilten im Nahbereich und verfolgten die Infomahnwache aus einiger Entfernung.

Einbruchsserie in Dorstfeld unterstreicht polizeiliches Versagen

Fast als Beweis für die Nutzlosigkeit des polizeilichen Schwerpunkteinsatzes in Dorstfeld, der für keinen einzigen Bürger ein erhöhtes Sicherheitsgefühl bringt, dafür aber jährliche Kosten in Millionenhöhe verursacht, berichten die „Ruhr Nachrichten“ über eine Serie von Laubeneinbrüchen, die rund um die Straße „Am Quartus“ in Oberdorstfeld Gärtner in Aufregung versetzt. In zwei Wellen habe es dort Mitte Oktober sowie Anfang November 2016 bereits 13 Einbrüche gegeben – eine verstärkte Polizeipräsenz, beispielsweise etwa durch die Beamten, die rund um die Uhr in Dorstfeld im Einsatz sind, ist selbstredend Fehlanzeige und mangels möglichem Ausschlachten des Themenfeldes Gartenlaubeneinbruch politisch von der Polizeiführung wohl auch nicht gewollt. Immerhin kann sich jeder Dorstfelder durch solch ein Verhalten jedoch selbst eine Meinung bilden, wie effektiv die Stationierung von Polizeibeamten am Wilhelmplatz wahrlich ist.

Weitere Versammlungen in den nächsten Wochen angekündigt

Um deutlich zu machen, welch ein Skandal die einseitige Prioritätensetzung der Polizeiführung ist, die Bürger in wirklichen Brennpunkten noch stärker erhöhten Gefahren aussetzt, hat die Partei DIE RECHTE eine Kampagne gestartet, die das Ziel verfolgt, Anwohner zu sensibilisieren und der medialen Hetzstimmung mit Aufklärung entgegenzusteuern. In den kommenden Wochen, mindestens bis zum Jahresende (oder dem Ende des umstrittenen Polizeieinsatzes), werden deshalb weitere öffentliche Aktionen stattfinden, damit jedes Opfer einer Straftat zukünftig weiß, warum die Polizei zu spät oder vielleicht sogar überhaupt nicht erscheint: Weil ein unfähiger Polizeipräsident lieber Schlagzeilen im „Kampf gegen Rechts“ erzeugt als sein spärliches Personalkontingent dort einzusetzen, wo es umgangssprachlich „am meisten brennt“.

Quelle: DortmundEcho

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