Die Aktivitäten der Dorstfelder SPD sind in den vergangenen Jahren stetig zurückgegangen – existierten vor einem Jahrzehnt noch drei eigenständige Gebietsverbände für das Unter- und Oberdorf sowie in der Mitte des westlichen Dortmunder Stadtteils, schlossen sich diese längst zusammen, um überhaupt arbeitsfähige Strukturen zu erhalten. Seit längerem hatte die lokale SPD am Sonntagmittag (7. Mai 2017) zu einer geschlossenen Veranstaltung im Schulte-Witten-Haus eingeladen, bei welcher unter reichlich Bierkonsum der einkalkulierte Wahlsieg wohl schon einmal vorweg gefeiert werden sollte.

Um diese Feierlaune etwas einzudämmen, protestierten nationale Aktivisten, die kurzfristig auf die Geschehnisse aufmerksam wurden, gegen die Veranstaltung. Kurzerhand wurden im Umfeld Wahlplakate angebracht, welche die Ablehnung der SPD deutlichmachten und für DIE RECHTE warben sowie Flugblätter an Gäste und Passanten verteilt. Die Reaktionen der Sozialdemokraten, allesamt fortgeschrittenen Alters, waren wenig begeistert, der stellv. Bezirksbürgermeister der westlichen Innenstadt, Ralf Stoltze, hielt es sogar für notwendig, die Polizei herbeizurufen, die letztendlich mit drei Streifenwagen anrückte und feststellen mußte, daß weder gegen das Flugblattverteilen noch gegen die Anwesenheit der nationalen Aktivisten rechtliche Einwände bestünden. Sichtlich frustriert beendeten die Sozialdemokraten ihre vorgezogene Wahlsiegparty und zogen (bzw. torkelten überwiegend) von dannen.

Wer eine Politik gegen das eigene Volk betreibt, den Mittelstand gezielt vernichtet, Millionen in die Armut treibt und gleichzeitig Fremde aus aller Welt importiert, muß jederzeit damit rechnen, auf Gegenwind zu stoßen. Daß der Dorstfelder SPD ihre Feierlichkeit vermasselt wurde, ist dabei noch eine Geringfügigkeit, verglichen mit dem, was die Partei dem deutschen Volk an Schaden zugefügt hat. Jede Protestaktion macht aber deutlich, daß es in der einstigen „Herzkammer der Sozialdemokratie“ weitere Nadelstiche gibt – bis endlich größere Bevölkerungsschichten, auf deren Rückhalt die SPD unverständlicherweise immernoch zählen kann, erkennen, wem sie über viele Jahre vertraut haben und daraus die Konsequenzen ziehen!

Nachfolgend zwei weitere Bildimpressionen der Protestaktionen:

Quelle: DortmundEcho

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