Dortmund: Dem Zeitgeist zuwider – Nationalisten bei städtischem Gedenken auf dem Hauptfriedhof!

Jährlich beteiligt sich die nationale Opposition an der städtischen Gedenkstunde, die anläßlich des Volkstrauertages abgehalten wird. Auch am Sonntag (19. November 2017) fanden sich rund 35 Aktivisten der Partei DIE RECHTE ein, welche den Gefallenen unseres Volkes gedachten: Diejenigen, die unsere Heimat schützten, ganz gleich, ob im Teutoburger Wald, vor Verdun, in den Freikorps-Kriegen des Baltikums oder auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges, sind ebenso unvergessen, wie die zahllosen Toten an der Heimatfront. Mit dem jährlichen Heldengedenken soll ihr Schicksal, ihre Aufopferungsbereitschaft und ihre Hingabe in Erinnerung gerufen werden, um uns, den heutigen Generationen, Mahnung, aber auch Ideal zu sein.

Um diesem Gedenken Ausdruck zu verleihen, rufen die Ehrenmäler am Volkstrauertag zum Pflichtdienst – die Erinnerung trägt jedoch jeder einzelne 365 Tage im Jahr in sich. Und so ist es auch zu begrüßen, daß neben der zentralen Gedenkstunde auf dem Dortmunder Hauptfriedhof auch in mehreren Stadtteilen dezentrale Kranzniederlegungen durchgeführt wurden, zudem fand eine ganztägige Mahnwache der „Aktionsgruppe Dortmund-West“ am Kirchlinder Kriegerehrenmal statt.

Etablierte Politiker instrumentalisieren Trauerveranstaltung

Diszipliniert gedachten die Aktivisten, die sich zur Gedenkstunde – in diesem Jahr die zentrale Veranstaltung des Regierungsbezirks Arnsberg – eingefunden hatten, den Toten unseres Volkes, zudem wurden Rosen vor dem Kriegerehrenmal auf dem Hauptfriedhof niedergelegt.

Eingefunden hatten sich jedoch nicht nur Patrioten und Nationalisten, sondern mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Polizeipräsident Gregor Lange (beide SPD) und Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (CDU) drei politische Funktionäre, die in verschiedenen Redebeiträgen das Totengedenken mit einer politischen Propagandaveranstaltung verwechselten. Gebetsmühlenartig wurde zum „Kampf gegen Rechts“ aufgerufen und jegliche Positionen, die nicht von den beiden Parteien mitgetragen werden, verteufelt – den traurigen Abschluß fand diese bedenkliche Zeremonie in dem soldatenfeindlichen Gedicht „Sag nein“ von Wolfgang Borchert, welches im Kriegsfall zu Sabotageakten gegen die jeweilige Landesarmee – im Falle Deutschlands der Bundeswehr – aufruft. Dieses Gedicht wurde nicht etwa von linksextremen Miltärgegnern vorgetragen, sondern im Wechsel u.a. von Polizeipräsident Lange, Oberbürgermeister Sierau und Regierungspräsdient Vogel. Statt sich der politischen Verantwortung zu stellen, Kriege in Europa durch einen Austausch der Völker und eine Wiederbesinnung auf die nationale Souveränität zu verhindern, wird Stimmung gegen diejenigen gemacht, die im Konfliktfall das Leben ihrer Völker sichern: die Soldaten.


Polizeipräsident Lange und Oberbürgermeister Sierau vor nationalen Aktivisten


Diszipliniert versammelten sich die Nationalisten am Kriegerehrenmal


Niemals vergessen: Die Gefallenen unseres Volkes

Wie ein solches Verhalten zu bewerten ist, bedarf keiner weiteren Erläuterung. Auch der Verzicht der Bundeswehr-Ehrenwache auf Fackeln, die in den vergangenen Jahren mitgeführt wurden, aber in Gegenwart der Politprominenz mitunter zu stark an zurückliegende, geschichtliche Epochen erinnern würden, spricht Bände. Bezeichnenderweise kam das Gedenken auf dem Hauptfriedhof in den vergangenen Jahren ohne nennenswerte Polizeipräsenz, mitunter sogar ohne einen einzigen Beamten, aus – bei Erscheinen von Sierau, Lange und Vogel war jedoch sogar die Bochumer Einsatzhundertschaft aufgefahren worden. Vorsorglich, um die Herrschenden vor dem berechtigten Volkszorn zu schützen, der sich aber sicherlich nicht bei einer Totengedenkveranstaltung auf einem Friedhof entlädt, sondern im politischen Alltag des Widerstandes gegen diese volksfeindliche Politik der Herrschenden, deren Auswüchse dazu beitragen, jedes positives Geschichtsbewußtsein zerschlagen zu wollen. Gegen den Ungeist dieser Zeit bleibt es deshalb die Aufgabe, die Flamme der Erinnerung in die Zukunft weiterzutragen!

Quelle: DortmundEcho

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