Dortmund: Bannerprotest, Luni-Aufruf und Co. – Auf ins Aktionswochenende!

Seit knapp einer Woche sorgt die Dortmunder Polizei mit einer beispiellosen Ressourcenverschwendung in der gesamten Stadt für Empörung: Während die Kriminalität in Vierteln wie der Nordstadt explodiert, bewachen 2 bis 4 Streifenwagen (mit mindestens zweiköpfiger Besatzung) rund um die Uhr ein „Toleranzgraffiti“ in der Emscherstraße in Dorstfeld. Die Angst, daß „Neonazis“ dieses Graffiti optisch aufwerten könnten, ist bei der roten Polizeiführung offenbar größer, als die Verantwortung, den Schutz der eigenen Bevölkerung – etwa vor Raub und Vergewaltigung – herzustellen.

Doch gegen dieses Treiben regt sich immer mehr Widerstand, selbst die „Ruhr Nachrichten“ äußerten sich gegenüber der Polizeiführung ungewohnt kritisch, sodaß sich diese sogar in ein Lügengebilde flüchten mußte. Mittlerweile weist ein schönes Banner in der Emscherstraße auch Passanten, Interessierte und die persönliche Schutztruppe des Staates auf den Irrsinn hin, der dort – auf Anweisung von „ganz oben“ – täglich praktiziert wird. Der bekannte Musiker Michael Regener alias „Lunikoff“ hat es sich ebenfalls nicht nehmen lassen, an Deutschlands derzeit bekanntester Wand persönlich vorbeizuschauen und zu den kommenden Protesten aufzurufen. Die beginnen ab Donnerstagabend (12. September 2019) und sind für diese Woche zunächst bis Samstag angesetzt. Es wartet ein spannedes Programm in der Innenstadt (Donnerstag, 19.30 Uhr, unterhalb der Katharinentreppen), Nordstadt (Freitag, 19.30 Uhr, Nordmarkt), sowie im Kreuzviertel (Samstag, 13 Uhr, Sonnenplatz) – allesamt Standorte, an denen die Polizei dringender gebraucht wird als in der Emscherstraße.

Genau diese Botschaft wird demnächst in vielen Dortmunder Stadtteilen verdeutlicht und der Unmut von Dorstfeld in die gesamte Stadt getragen. Die SPD-Polizeiführung hat sich in ein Dilemma manövriert, aus dem sie nur schwer herauskommen wird: Erkennt sie den Irrsinn, ein Graffiti unter massiven Personalressourcen zu bewachen und stellt den Einsatz ein, läuft sie Gefahr, daß ihr „Toleranzgraffiti“ umgestaltet werden könnte. Zieht sie den Einsatz noch viele Wochen oder gar Monate (vielleicht sogar bis zur geplanten Kameraüberwachung im Jahr 2020) durch, werden noch mehr Dortmunder nur noch Hohn und Spott übrig haben, nicht nur in Dorstfeld wird über diesen Wahnsinn gelacht. Sicherlich, der Eigentümer der Gebäude am Dorstfelder Hellweg, der den gesamten Trubel durch die „Freigabe“ seiner Gebäuderückseite für linksextreme Toleranzsprayer erst ermöglicht hat, könnte sein Eigentum auch einfach selbst sichern, etwa durch einen Zaun. Aber das scheint aus polizeilicher Sicht zuviel des Guten zu sein…

Nachfolgend der Video-Aufruf von „Lunikoff“:

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Beteiligt Euch in den nächsten Tagen an den Protesten. Kommt vorbei und macht deutlich: Wenn die Polizei in Dorstfeld beweist, daß sie nicht unterbesetzt ist, sondern offenbar große Personalreserven hat, ist es ein Schlag ins Gesicht aller Bürger, die in Kriminalitätsbrennpunkten leben müssen, wenn dort kaum ein Polizeifahrzeug zu sehen ist. Wenn in einer Dorstfelder Straße mehr Streifenwagen unterwegs sind als in der gesamten Nordstadt, sagt das viel über die Dortmunder Zustände aus. Geht auf die Straße, informiert Euch über Vorabtreffpunkte und helft mit, Öffentlichkeit für diesen Wahnsinn herzustellen!

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

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