Schon wieder Randale an einem Dortmunder Asylheim: Am Dienstagnachmittag (9. August 2016) ist es vor der Unterkunft „Landhaus Syburg“ im gleichnamigen Stadtteil, die in der Vergangenheit bereits mehrfach Austragungsort von gewalttätigen Konflikten aggressiver Bewohner gewesen ist, zu einer körperlichen Auseinandersetzung unter Bewohnern gekommen. Zunächst fielen Schreie, dann flogen Steine – am Ende rückten Krankenwagen und Polizei an!

Auseinandersetzung zog sich über anderthalb Stunden

Begonnen hatten die Streitigkeiten, in die offenbar Bewohner der Unterkunft involviert gewesen sind, gegen 16.00 Uhr, als ein Mann immer wieder auf die Fahrbahn der Westhofener Straße sprang und damit passierende Fahrzeuge zu Vollbremsungen zwang. Wie Anwohner berichten, erschien nach einiger Zeit ein Taxi, das jedoch wieder abreiste, nachdem zwei Bewohner der Asylunterkunft mehrfach ein- und ausstiegen, ohne jedoch eine Fahrt in Auftrag zu geben. Letztendlich eskalierte die Situation gegen 17.00 Uhr in einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der auch Gegenstände geworfen wurden. Mehr als eine Stunde nach Beginn der Randale, erschien gegen 17.10 Uhr schließlich auch die Polizei nebst Krankenwagen und begann mit polizeilichen Maßnahmen, u.a. Durchsuchungen der Kontrahenten. Ohne Festnahme wurde der Polizeieinsatz gegen 17.30 Uhr beendet und es dürfte wohl nicht allzulange dauern, bis die Beamten ihre Samthandschuhe wieder anziehen dürfen, um erneut zum „Landhaus Syburg“ ausrücken zu müssen, einem von vielen Asylheimen in unserer Stadt, die – nach gebetsmühlenartigen Predigten von Polizeiführung und Politik – doch gänzlich unauffällig seien.


Polizist mit einem Beteiligten der Auseinandersetzung


Nach über einer Stunde rückte die Polizei schließlich mit mehreren Fahrzeugen an

Quelle: DortmundEcho

Leave a Reply

Your email address will not be published.