Aktionstag für ein bezahlbares Sozialticket im Dortmunder ÖPNV durchgeführt!

Aktionstag für ein bezahlbares Sozialticket im Dortmunder ÖPNV durchgeführt!

Die Wellen in der Diskussion um den Erhalt des Sozialtickets, das von der schwarz-gelben Landesregierung gänzlich gestrichen werden sollte (das „DortmundEcho“ berichtete) und erst nach massiven Protesten eine Art vorläufige Duldung erhielt, schlagen hoch. Doch verdrängt wird die Verantwortung von rot-grün, die sich zwar gerne als Vertretung der finanziell schwächer gestellten Bevölkerungsteile aufspielen, unter deren Regierungszeit der Preis für das Sozialticket jedoch von einstmals 15 Euro auf mittlerweile rund 38 Euro explodiert ist, längst ist der Preis für die Bezieher von ALG2 oder anderen Sozialleistungen nur noch schwerlich zu erbringen. Soziale Politik, die eine Teilhabe am Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gerade auch für Arbeitslose ermöglicht, beispielsweise um Arbeitsamttermine wahrzunehmen oder Vorstellungsgespräche aufzusuchen, sieht wahrlich anders aus. Grund genug, als wirkliche Vertreter einer konsequenten Sozialpolitik, die sich am Wohle der deutschen Volksgenossen orientiert, in die Offensive zu gehen!

Verteilungen in S-Bahn und Straßenbahn sorgen für Aufsehen!

Über mehrere Stunden verteilten Aktivisten von der Partei DIE RECHTE sowie der „Aktionsgruppe Dortmund-West“ am Mittwoch (29. November 2017) Flugblätter an Bahnstationen, aber eben auch in den Linien der Straßenbahn und des S-Bahnnetzes. Gerade letztere Aktionsform sorgte für hohes Aufsehen, u.a. an den Endstationen wurden zahlreiche Flugblätter auf den Sitzplätzen ausgelegt, die fast von jedem späteren Fahrgast Beachtung fanden und häufig in Gänze durchgelesen wurden. Eine kreative Aktionsmöglichkeit, mit der sich Inhalte an die betroffenen Nutzer des ÖPNV vermitteln lassen und während der Bahnfahrt durchaus auch Zeit besteht, sich näher mit den Forderungen der nationalen Opposition auseinanderzusetzen oder Hintergrundinformationen im Internet nachzuschlagen.

Einige Bildimpressionen der Verteilaktion:

Während im Rahmen des Aktionstages eine vierstellige Zahl von Flugblättern verteilt werden konnte, dürfte es in Zukunft noch ähnliche Protestaktionen geben, denn die Forderung ist nach wie vor unerfüllt, die Verantwortung liegt auch bei der Dortmunder Lokalpolitik: Ein bezahlbares Sozialticket für alle Deutschen! Diese Forderung, bei der als Richtwert ein Preis von 15 Euro monatlich angesehen werden kann, wird ausschließlich von der nationalen Opposition konsequent vertreten, auch während der momentanen Scheindebatte um ein „Sozialticket“ für 38 Euro, das in Zukunft in Gänze abgeschafft werden soll, der umgangssprachlichen Wahl zwischen Pest und Cholera. Wenn die Stadt Dortmund hunderte Millionen für die Finanzierung häufig illegaler Asylanten bereitstellt, Prestigeprojekte im Unterhalt alleine mit einem zweistelligen jährlichen Millionenbetrag fördert (von den Anschaffungs- und Baukosten ganz abgesehen) oder im „Kampf gegen Rechts“ hunderttausende Euro bereitstellt, ist es skandalös, einen vergleichsweise überschaubaren Betrag einsparen zu wollen, mit dem jeder Sozialleistungsbezieher das Recht auf ein bezahlbares Ticket hätte, das den Namen Sozialticket dann auch wirklich verdient!

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE Dortmund

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