Dortmund: 70 Aktivisten bei Solidaritätskundgebung für Ursula Haverbeck

Dortmund: 70 Aktivisten bei Solidaritätskundgebung für Ursula Haverbeck

Bundesweit werden in diesen Tagen im Rahmen einer dezentralen Aktionswoche Aktivitäten durchgeführt, um auf die Inhaftierung von Deutschlands bekanntester Dissidentin Ursula Haverbeck hinzuweisen. Am Donnerstagnachmittag (21. Juni 2018) fand an den Katharinentreppen, wenige Meter vom Dortmunder Hauptbahnhof entfernt, eine Mahnwache statt, welche von der Partei DIE RECHTE organisiert wurde und zu der sich insgesamt etwa 70 Aktivisten einfanden. In mehreren Redebeiträgen wurde verdeutlicht, welche Auswirkungen der Gesinnungsparagraph 130 StGB (Volksverhetzung) hat, der als Mittel gegen politisch Oppositionelle angewandt wird, die im Extremfall sogar inhaftiert werden, selbst eine 89-jährige Dame. Um auch dem regem Passantenverkehr inhaltliche Informationen mit auf den Weg zu geben, wurden zudem Flugblätter im Umfeld der Versammlung verteilt. Die gesamte Aktion verlief störungsfrei, nennenswerte Gegenproteste waren – trotz mehrtägiger, öffentlicher Mobilisierung – nicht zu verzeichnen und das ungefähre Dutzend Antifaschisten, welches in rund 100 Metern Entfernung hinter einer Polizeikette verblieb, konnte dem regen Treiben bei den Rechten nur zusehen.

Informiert euch über die bundesweite Aktionswoche!

Bereits in den vergangenen Tagen fanden in Dortmund mehrere Informationsstände statt, mit denen die bundesweite Aktionswoche unterstützt wurde (1, 2), auch Plakate sind bereits im Straßenbild aufgetaucht. Es liegt auch an euch selbst, in eurem Viertel, in eurer Stadt, dafür zu sorgen, daß jeder Deutsche weiß, wie eine alte Frau aus Angst, sich politisch mit ihr auseinandersetzen zu müssen, in Kerkerhaft gehalten wird. Unterstützt in diesen Tagen die Aktionswoche und achtet zukünftig auf weitere Ankündigungen, wenn es wieder heißt: Raus auf die Straße, Freiheit für Ursula Haverbeck!

Alle Informationen zur Aktionswoche findet ihr unter www.freiheit-fuer-ursula.de

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

Kommentar schreiben

Your email address will not be published.