Dorstfeld: Polizei, Politiker, Pressemeute und vermummte Sprayer fallen im Stadtteil ein und zerstören „Nazikiez“-Graffitis!

Dorstfeld: Polizei, Politiker, Pressemeute und vermummte Sprayer fallen im Stadtteil ein und zerstören „Nazikiez“-Graffitis!

Es sind surreale Szenen, die sich am frühen Freitagmorgen (6. September 2019) im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld abspielen. Es sind Szenen, die zeigen, wie sehr der Staat im „Kampf gegen Rechts“ das Bodenmaß verliert. Bereits ab 6 Uhr sichern Polizisten die Emscherstraße, in der sich mehrere Graffitis in den Farben schwarz-weiß-rot, sowie mit der Aufschrift „Nazikiez“ befinden – die Bilder sind deutschlandweit bekannt und erfreuen sich reger Beliebtheit, sie wirken mitunter sogar als Touristenmagnet. Schon am Vortag waren großflächig Baustellenabsperrungen aufgestellt worden, mit denen der „Arbeitsradius“ für die „Fassadenreinigung“ freigehalten werden sollte, diese Absperrungen waren jedoch nach kurzer Zeit „wie von Geisterhand“ demontiert worden und die Stellplätze wieder von PKW-Fahrern genutzt.

Gegen 8 Uhr kommt er schließlich, ein riesiger Troß Politiker, begleitet von Polizeihundertschaften und fast genauso vielen Journalisten. Mit dabei: Ordnungsdezernent Norbert Dahmen, Polizeipräsident Gregor Lange, Bezirksbürgermeister der Innenstadt-West, Ralf Stoltze und sein Geschäftsführer Oliver Krauss. Mit ihnen fährt ein schwarzer Kleintransporter ein, aus dem vermummte Gestalten steigen: Es sind die städtischen Sprayer, die das Ziel haben, die Nazikiez-Kulisse zu zerstören und durch ein „demokratisches“ Graffiti zu ersetzen. Bereits kurz zuvor hatten osteuropäische Billigarbeiter ein riesiges Gerüst errichtet, was offenbar zum Sicht- und Wurfschutz der Sprayer dienen soll. In den folgenden Stunden vollenden die Antifa-Sprayer unter Polizeischutz ihr Werk, während die Politikprominenz am Wilhelmplatz eifrig Interviews gibt und das Internet mit vorgefertigten Stellungnahmen geflutet wird. Bezahlen darf den zweifelhaften Spaß der Steuerzahler – ohne das Engagement der Stadt hätte der Vermieter, der die Graffitis über viele Jahre auf seiner Fassade duldete, wohl auch keinen Cent für einen „anderen Anstrich“ investiert. Ob dieser neue Anstrich allerdings ewig hält, darf bezweifelt werden: Zwar hat die Polizei angekündigt, ihr Präsenzkonzept erhöhen zu wollen (und wird vermutlich im Minutentakt um den Block schleichen bzw. sogar dauerhafte Präsenz in der Emscherstraße zeigen), erfahrungsgemäß ist aber kein Straßenbild „für die Ewigkeit“ und somit bleibt abzuwarten, was am Ende von dem PR-Spektakel übrig bleibt. In Erinnerung wird aber ein neuerlicher Höhepunkt in der „Geschichte des alltäglichen Wahnsinns“ bleiben, in dem eine Stadtverwaltung, Polizei und sogar Landesregierung jedes Maß verloren hat, wenn es um die Bekämpfung einer mißliebigen Meinung geht.


Vermummte Antifa-Sprayer wurden im Auftrag der Stadt angekarrt


Verwendet wurden Montana-Dosen. Wer hat Hinweise, wo der Einkauf getätigt wurde?


Ob das so legal ist, Asbestplatten einfach zu übersprühen?!


Vorher sah es deutlich besser aus…


Als Sichtschutz wurde sogar ein Gerüst errichtet


Innenminister Reul schaut mit Polizeipräsident Lange und Co. persönlich vorbei


DIE RECHTE-Stadtrat Michael Brück verurteilt die Aktion in einem Interview scharf

Quelle: „DortmundEcho“ / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

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