Donnerstag (8.11.): Ursula Haverbeck wird 90 – Fröhliches Straßenfest in Dorstfeld angekündigt

Die unbeugsame Regimekritikerin Ursula Haverbeck, derzeit wegen Meinungsäußerungen inhaftiert in der JVA Bielefeld-Brackwede, vollendet am Donnerstag, den 8. November, ihr 90. Lebensjahr. Zwar können wir den runden Geburtstag leider nicht zusammen mit der ältesten politischen Gefangenen der BRD feiern – dennoch ist es trotz der traurigen Umstände ein Grund zur Freude, daß Ursula Haverbeck körperlich und geistig fit ihren 90. Geburtstag begeht und in der Haft zurzeit neue Kräfte für die Fortführung ihres politischen Kampfes nach ihrer Haftentlassung sammelt.

Donnerstag: Dorstfeld wird zur Partymeile!

Wie das DortmundEcho im Gespräch mit Dorstfelder Bürgern erfahren hat, plant die Dorstfelder Stadtteilgemeinschaft für Donnerstag ein fröhliches Straßenfest. Ab etwa 14 Uhr wollen die Dorstfelder rund um den zentralen Wilhelmplatz zusammenkommen und auf den runden Geburtstag von Ursula Haverbeck gemeinsam anstoßen. Die Zusammenkunft ist ausdrücklich keine Versammlung (da ohne politische Zielsetzung), stattdessen möchten sich die Dorstfelderinnen und Dorstfelder einfach treffen, um auf dem Wilhelmplatz zu feiern und fröhlich zu sein – schließlich ist es im Sinne Ursulas, daß ihr Geburtstag auch trotz der Inhaftierung in fröhlicher Runde gefeiert wird.

Natürlich sind auch Haverbeck-Unterstützer und Freunde der Meinungsfreiheit außerhalb von Dorstfeld dazu eingeladen, der Zusammenkunft auf dem Wilhelmplatz beizuwohnen. Machen wir ganz Dorstfeld am Donnerstag zur Partymeile!

Sonnabend auf nach Bielefeld!

Des weiteren möchten wir nochmal darauf hinweisen, daß zwei Tage nach Ursulas Geburtstag, am Sonnabend, den 10. November, eine große Demonstration „Freiheit für Ursula Haverbeck!“ durch die Bielefelder Innenstadt durchgeführt wird. Alle Infos dazu gibt es auf der Sonderseite www.freiheit-fuer-ursula.de, Haverbeck-Unterstützer aus Dortmund und Umgebung treffen sich Sonnabend um 11.30 Uhr am Vordereingang des Dortmunder Hauptbahnhofes.

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

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