Über zehntausend Anhänger des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan wollen am Sonntag (31. Juli 2016) in Köln auf die Straße gehen, um ihrem Führer zu huldigen. Türkische Linksextremisten und Kurden, unterstützt von ihren deutschen Genossen, haben Gegenproteste angekündigt – die Innenpolitik der Türkei wird nach Deutschland importiert. In der ohnehin angespannten Situation der Bundesrepublik, die durch verschiedene Verbrechen von Asylbewerbern und Islamisten in den vergangenen Tagen verschärft wurde, rufen etablierte Politiker zur Besonnenheit auf, die CDU spricht sich für ein Verbot der Türkendemonstration(en) aus. Wie so oft handelt es sich bei diesen Worten der Christdemokraten jedoch um leere, populistische Phrasen: Der Widerstand auf der Straße wird von anderen Akteuren beschritten, die parteiübergreifend zu einer Demonstration in Köln aufrufen. Auch Aktivisten aus der Westfalenmetropole werden den Weg ins Rheinland antreten!

Nachfolgend ein Aufruf des DIE RECHTE – Kreisverbands Dortmund:

Keine fremdvölkischen Konflikte auf deutschem Boden, türkische Innenpolitik in die Türkei!

Wenn zehntausende Ausländer auf deutschen Straßen politische Konflikte aus ihrer Heimat importieren, sogar Auseinandersetzungen zwischen den aufgeheizten Lagern der Türken und Kurden erwartet werden, gilt es, dieser Übernahme des öffentlichen Raumes entgegenzutreten. Wenn am Sonntag, dem 31. Juli 2016, Erdogans Anhänger und Gegner in Köln zusammenkommen, gehen wir auf die Straße.

Uns geht es dabei nicht um eine Beurteilung der innenpolitischen Situation in der Türkei: Ob Erdogan ein autoritärer Herrscher ist (bzw. selbst wenn er es ist) oder die Kurden unterdrückt werden, ist für uns vor diesem Hintergrund unbedeutend. Wer der Meinung ist, sich in innenpolitische Fragen der Türkei einzuklinken, soll in das Land reisen – vor allem, wenn dort seine Heimat liegt, denn aus der sicheren Ferne ist es leicht, mit dem Finger gen Süd-Osten zu zeigen und großspurig vom gelobten Türkenpräsidenten, Putschismus, Revolution oder Kurdistan zu schwadronieren. Türken und Kurden gleichermaßen, haben ihre Konflikte in der Heimat auszutragen und nicht im Schatten des Kölner Doms – diese Botschaft gilt es am Sonntag zu verdeutlichen.

Zur Demonstration gegen fremdvölkische Konflikte auf deutschem Boden rufen verschiedenste Parteien und Organisationen des rechtsgerichteten „Lagers“ auf, die sich teilweise deutlich unterscheiden und denen wir sicherlich nicht vorbehaltlos, deren Positionen (und mitunter auch einzelnen Protagonisten) ggf. sogar ablehnend, gegenüberstehen. Ähnlich, wie es der (linken) „Gegenseite“ jedoch regelmäßig gelingt, anlaßbezogen gemeinsam zu demonstrieren, wollen wir einen Kontrast zum „fremdvölkischen Köln“ bilden, das am Sonntag vor allem durch die Erdogananhänger geschaffen werden soll.

Kommt deshalb am Sonntag (31. Juli 2016) nach Köln: Treffpunkt des deutschen, patriotischen und nationalen Protestes ist um 14.00 Uhr vor dem Kölner Hauptbahnhof, unterhalb der Domplatte. Die Botschaft ist klar: Auf deutschen Straßen haben fremde Konflikte nichts zu suchen!

Informationen zur Demonstration sind u.a. auf einer Facebook-Seite zu finden, außerdem geben verschiedene Parteien und Organisationen auf ihren jeweiligen Internetseiten den Stand der Vorbereitungen bekannt.

Quelle: DortmundEcho

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