BV Dortmund-Huckarde: Scharfe Kritik an Zuständen bei den städtischen Bürgerdiensten

BV Dortmund-Huckarde: Scharfe Kritik an Zuständen bei den städtischen Bürgerdiensten

Zur letzten Sitzung vor der Sommerpause trat am Mittwoch (19. Juni 2019) die Bezirksvertretung Huckarde zusammen, in welcher DIE RECHTE durch Michael Brück vertreten ist. Auf der Tagesordnung befand sich u.a. eine Anfrage der Partei zur Pflege des Ehrenmales für die Gefallenen des 1. Weltkrieges an der Deusener Straße, das in einem denkbar schlechten Zustanden ist – mit einer Antwort ist zur nächsten Sitzung zu rechnen. Verabschiedet wurden auch einige Investitionen im Rahmen des Haushaltes, insbesondere für lokale Vereine und Schulen – diese Maßnahmen wurden von der nationalen Oppositionspartei mitgetragen, ein Graffiti-Projekt der Gustav-Heinemann-Gesamtschule, das von der Bezirksvertretung bezuschußt wird, jedoch abgelehnt (letztendlich aber von den Blockparteien durchgewunken). In der Vergangenheit wurden im Rahmen dieses Projektes an dem Verbindungstunnel zum Huckarder Bushof linksextreme Propagandabotschaften für Multikulti und vermeintliche Toleranz angebracht – es ist davon auszugehen, daß bei der Fortsetzung des Projektes (erfreulicherweise wurden die Botschaften im Laufe der letzten Jahre von couragierten Bürgern unkenntlich gemacht) ähnliche Inhalte angebracht werden.

Seltene Einigkeit gab es bei einer Debatte über die Zustände bei den städtischen Bürgerdiensten, die hoffnungslos überlastet sind – stundenlange Wartezeiten sind mittlerweile Normalität, teilweise sind bereits um 8 Uhr morgens keine Termine für den jeweiligen Tag verfügbar. DIE RECHTE-Bezirksvertreter Michael Brück schlug deshalb vor, eine gemeinsame Resolution zu verabschieden, in der die Zustände scharf kritisiert werden und die Verwaltung zur schnellstmöglichen Abhilfe aufgefordert wird. Selbstredend, so ergänzte Brück, würde niemand der Resolution zustimmen, wenn er diese beantragen würde, weshalb es einer anderen Fraktion freigestellt sei, diese einzubringen. Kurzerhand stellte die SPD den identischen Antrag und die Resolution wurde einstimmig verabschiedet – so funktionierte in Huckarde auf der untersten Ebene der Lokalpolitik eine seltene Kombination von SPD und DIE RECHTE, was freilich in beiderseitigem Interesse ein Ausnahmefall sein sollte, immerhin sind die Bürgerdienste insbesondere durch die Personaleinsparungen der SPD in dem desolaten Zustand.

Quelle: „DortmundEcho“ / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

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