Sie haben sich auf das Versprechen der Dortmunder Stadtverwaltung verlassen, daß eine rund 4.000 Quadratmeter große Grünfläche, die sich im Bereich des Mengeder Erdbeerfeldes befindet, nicht in den Bau eines Asylantenheims, welches für stolze 3,5 Millionen Euro über 300 Einwanderer beherbergen soll, einbezogen wird – genau das hat die Dortmunder Stadtverwaltung jetzt aber getan und das Gebiet gerodet, wie der Lokalsender „Radio 91.2“ berichtet. Demnach wurde das Wäldchen nebst Bach und Biotop gerodet, um dort eine Baustelle einzurichten, was wütende Anwohner nun auf die Barrikaden treibt. Jene Anwohner sollten kritisch hinterfragen, ob sie den Stadtangestellten ihre anderen Märchengeschichten, die im Zusammenhang mit Asylheimerrichtungen aufgetischt werden, trotzdem weiter glauben möchten: Regelmäßig beteuern die städtischen Dezernenten, daß rund um Asylheime keine Auffälligkeiten festzustellen seien und Probleme bisher ausgeblieben seien – obwohl die Realität freilich eine andere Sprache spricht. Doch einige Anwohner scheinen erst aufzuwachen, wenn sie mit einem Biotop ihr sprichwörtlich blaues Wunder erleben.

Übrigens: Die Stadtverwaltung hat angekündigt, das Biotop wieder aufzuforsten, wenn die Baustelle wieder freigegeben und der reguläre Asylheimbetrieb aufgenommen wird. Jene Stadtverwaltung, die betont, daß Asylunterkünfte ohnehin nur temporär errichtet würden und wieder eingestellt werden sollen, sobald keine Notwendigkeit für den Betrieb mehr bestünde…

Quelle: DortmundEcho

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